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Verkehr : CDU-Kommunalpolitiker: Verfehlte Infrastrukturpolitik in MV

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Das Klima zwischen den Regierungspartnern SPD und CDU in Mecklenburg-Vorpommern ist getrübt. Die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU Mecklenburg-Vorpommern (KPV) warf Landesverkehrsminister Christian Pegel (SPD) am Freitag angesichts des A20-Einbruchs bei Tribsees eine verfehlte Infrastrukturpolitik vor. Der Investitionsstau im Land sei enorm und eine nachhaltige Erhaltungsstrategie fehle, sagte der kommissarische KPV-Landesvorsitzende Dietger Wille (CDU).

nnn.de von
erstellt am 10.Nov.2017 | 14:01 Uhr

«Kaputte Brücken auf der A19, A20 und Staus um die Inseln - wo soll das noch hinführen», sagte er. Straßen seien die Lebensadern des ländlichen Raums. Die bisher versäumten Investitionen wirkten sich negativ auf die wirtschaftliche und touristische Entwicklung der Regionen aus. Wille forderte ein Verkehrsinfrastrukturprogramm für das Land und die Kommunen.

Heringsdorfs Bürgermeister und KPV-Mitglied Lars Petersen (CDU) forderte ein neues Verkehrskonzept für die Ferieninsel Usedom. Nötig sei eine Verkehrsplanung, die den touristischen Belangen Rechnung trage, sagte er. Usedom ächzt unter einem hohen Verkehrsaufkommen besonders in der Tourismussaison. Eine weitere Zunahme des Verkehrs wird in den kommenden Jahren befürchtet.

 

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