Einkommen : Einkommen: Ost-West-Unterschiede in Mecklenburg-Vorpommern

Euro-Banknoten. /Archivbild
Euro-Banknoten. /Archivbild

Zwischen Ost und West in Mecklenburg-Vorpommern klaffen teils erhebliche Einkommensunterschiede. So hatten die Menschen im strukturschwachen Landkreis Vorpommern-Greifswald im Jahr 2017 im Schnitt 18 207 Euro für Konsum und Sparen zur Verfügung. Im Landkreis Rostock waren es mit 20 262 Euro gut 2000 Euro mehr, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Schwerin mitteilte.

nnn.de von
16. August 2019, 11:50 Uhr

Auch im Landkreis Ludwigslust-Parchim, wo es vergleichsweise viel Industrie gibt und zudem zahlreiche Arbeitnehmer für den Job nach Hamburg oder Niedersachsen pendeln, lag das verfügbare Einkommen pro Kopf mit 20 105 Euro deutlich über dem Landesdurchschnitt von 19 190 Euro. Knapp darüber lagen der Landkreis Nordwestmecklenburg mit 19 343 Euro und der Landkreis Vorpommern-Rügen mit 19 225 Euro - die Ausnahme im Landesosten.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte blieb ebenso wie das Schlusslicht Vorpommern-Greifswald unter den Marke von 19 000 Euro beim verfügbaren Einkommen je Einwohner. Die Menschen an der Seenplatte kamen auf durchschnittlich 18 961 Euro. Die Hansestadt Rostock lag mit 18 420 Euro allerdings noch dahinter. Die Landeshauptstadt Schwerin mit ihren Ministerien und Behörden erreichte mit 19 155 Euro hingegen fast den Landesdurchschnitt von 19 190 Euro.

Vom deutschen Durchschnitt, der 22 623 Euro betrug, war Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2017 immer noch rund 15 Prozent entfernt. Die Menschen im Landkreis Rostock erreichten dabei 89,6 Prozent, die in Ludwigslust-Parchim 88,9 Prozent. In Vorpommern-Greifswald wurden hingegen nur 80,5 Prozent des deutschen Durchschnitts beim verfügbaren Einkommen je Einwohner erreicht, in der Stadt Rostock 81,4 Prozent.

zur Startseite

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen