Extremismus : Experte im NSU-Ausschuss: Weiter offene Fragen im Nordosten

nnn.de von
07. Dezember 2017, 14:13 Uhr

Im NSU-Unterausschuss hat am Donnerstag der Potsdamer Politikwissenschaftler Gideon Botsch auf zahlreiche offene Fragen im Zusammenhang mit der rechtsextremistischen Mordserie hingewiesen. Botsch, der Sachverständiger für Mecklenburg-Vorpommern im Untersuchungsausschuss des Bundestages war, betonte, dass er auf offene Fragen hinweise, auf die er selbst jedoch keine Antworten habe. Es gebe zahlreiche Hinweise auf Verbindungen des NSU-Trios und ihrer Unterstützer in den Nordosten. Erklärungsbedürftig sei außerdem, warum nach dem Mord an Mehmet Turgut 2004 in Rostock kein rechtsextremes Motiv der Täter in Betracht gezogen wurde und wie die Tatortauswahl erfolgte. Dem NSU werden im Nordosten neben dem Mord an Turgut auch zwei Banküberfälle in Stralsund zugerechnet.

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