Unternehmen : Kieler OB optimistisch für Lokbau von Toshiba

Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel hofft auf einen hohen Anteil am geplanten Bau von abgasarmen Lokomotiven durch den japanischen Konzern Toshiba. Wir hoffen, dass von dem Projekt möglichst viel Wertschöpfung in Kiel landet», sagte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer am Montag der Deutschen Presse-Agentur. «Wir sind optimistisch.» Die «Kieler Nachrichten» hatten am Sonnabend berichtet, im Standortwettbewerb mit Rostock solle Kiel der Schwerpunkt der Fertigung werden. Die DB Cargo habe bei Toshiba 100 Speicher-Hybrid-Loks mit einem Auftragsvolumen von 260 Millionen Euro bestellt. In Kiel könnten bis zu 300 Arbeitsplätze entstehen.

nnn.de von
11. Februar 2019, 13:40 Uhr

Die in Rostock erscheinende «Ostsee-Zeitung» schrieb dagegen unter Berufung auf Bahnkreise, der größte Teil des Auftrags werde an die Warnow gehen. Den Chef des Wirtschaftsförderers Rostock Business, Christian Weiß, zitierte die Zeitung mit diesen Worten: «Beide Städte bekommen von dem «Kuchen» etwas ab - aber Kiel wird definitiv nicht der Haupt-Produktionsstandort sein».

Kiel ist ein traditionsreicher Lokbau-Standort. Toshiba hat an der Förde auch bereits den Prototypen der neuartigen Lok entwickelt und gebaut. Die Zentrale für seine europaweiten Bahnaktivitäten hatte der Konzern bereits von Düsseldorf nach Kiel verlegt.

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