Krankenhäuser : Krankenhäuser bekommen mehr Geld für Behandlungen

Die Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern bekommen seit Jahresbeginn mehr Geld für die Behandlung ihrer Patienten. P. Seeger/Archiv
Die Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern bekommen seit Jahresbeginn mehr Geld für die Behandlung ihrer Patienten. P. Seeger/Archiv

Die Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern bekommen seit Jahresbeginn mehr Geld für die Behandlung ihrer Patienten. Der sogenannte Landesbasisfallwert stieg von 3446,50 Euro im vergangenen Jahr auf jetzt 3529,85 Euro, wie die Krankenhausgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern und die Landesverbände der Krankenkassen am Donnerstag in Schwerin mitteilten.

nnn.de von
03. Januar 2019, 12:48 Uhr

Dieser Wert dient als Grundlage für die Bezahlung der Krankenhaus-Behandlungen durch die Kassen. Er wird jährlich von den Vertretern der Kliniken und der Krankenkassen neu ausgehandelt. Auf seiner Basis vereinbaren die Kliniken Budgets mit den Kassen für jeweils ein Jahr.

Die Gesamtsumme der Budgets der Krankenhäuser im Nordosten liegt bei jährlich etwa 1,5 Milliarden Euro, wie Steffen Althorn von den Landesverbänden der Krankenkassen sagte. Jährlich gebe es um die 425 000 Behandlungsfälle.

Viele Jahre lag der Landesbasisfallwert in MV weit unter denen in den westlichen Bundesländern, was für Unzufriedenheit bei Kliniken sorgte. Inzwischen ist eine weitgehende Angleichung erreicht. So war der Wert im vergangenen Jahr in MV sogar leicht höher als in Niedersachsen.

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