Tarife : Mehr Geld für Beschäftigte der MV-Ernährungsindustrie

Beschäftigte der Nestlé AG in Schwerin bei einem Warnstreik.
Beschäftigte der Nestlé AG in Schwerin bei einem Warnstreik.

Die rund 1900 Beschäftigten in der obst- und gemüseverarbeitenden Industrie Mecklenburg-Vorpommerns bekommen 4,2 Prozent mehr Lohn. Darauf haben sich am Donnerstag die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und die Arbeitgeber in Spornitz bei Parchim geeinigt, wie NGG-Sprecher Jörg Dahms der Deutschen Presse-Agentur sagte. Es war die dritte Verhandlungsrunde. «Das waren schwierige Verhandlungen, aber es ist ein weiterer Schritt zur Angleichung in Ost und West.»

nnn.de von
14. März 2019, 18:10 Uhr

Der Tarifvertrag laufe 14 Monate bis 31. März 2020. Die Beschäftigten bekommen laut NGG rückwirkend vom 1. Februar an 3,2 Prozent mehr Lohn und vom 1. Januar 2020 an noch einmal ein Prozent mehr. «Das macht im Schnitt 111 Euro mehr für einen Facharbeiter», berichtete Dahms, der Geschäftsführer der NGG im Nordosten ist. Die Gewerkschaft hatte ursprünglich 7,9 Prozent mehr verlangt, die Arbeitgeber zuletzt 3,1 Prozent angeboten. Zu den obst- und gemüseverarbeitenden Firmen dieses Tarifvertrages zählen unter anderem Kartoffelverarbeiter in Hagenow und Stavenhagen, ein Pizzahersteller in Wittenburg sowie ein Kaffeekapselhersteller in Schwerin. Die Verhandlungen waren von Warnstreiks begleitet.

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