Gesundheit : Mehr Organspenden in Mecklenburg-Vorpommern

Organspendeausweise im Scheckkartenformat der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). /Archiv
Organspendeausweise im Scheckkartenformat der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). /Archiv

Die Zahl der Organspender ist in Mecklenburg-Vorpommern und auch bundesweit im vergangenen Jahr gestiegen. Im Nordosten spendeten 41 Menschen nach ihrem Tod eines oder mehrere Organe für schwerkranke Patienten, wie die Deutsche Stiftung Organspende (DSO) am Freitag in Frankfurt am Main mitteilte. Im Jahr davor waren es 27 gewesen. 119 Organe wurden für Transplantationen entnommen nach 78 im Jahr davor.

nnn.de von
11. Januar 2019, 09:12 Uhr

Auch bundesweit nahmen die Zahlen zu - erstmals seit 2010, wie es hieß. 955 Menschen spendeten nach ihrem Tod 3113 Organe für die Transplantation. Das entspricht 11,5 Spendern pro einer Million Einwohner. In Mecklenburg-Vorpommern liegt dieser Wert mit 25,6 mehr als doppelt so hoch. Während bundesweit die Zahl der Spender im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent stieg, betrug das Plus in Mecklenburg-Vorpommern fast 52 Prozent.

Aktuell stehen in Deutschland laut DSO rund 9400 Patienten auf den Wartelisten zur Organtransplantation.

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