Kriminalität : Nach Leichenfund: Obduktion soll Todesursache klären

Eine Kleingartenkolonie aus der Vogelperspektive. /Archiv
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Eine Kleingartenkolonie aus der Vogelperspektive. /Archiv

Kurz nach Neujahr erschüttert ein Verbrechen die Neubrandenburger. Ein 51-Jähriger hat eingeräumt, nach einem Streit in einem Kleingarten einen Bekannten getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl beantragt.

nnn.de von
03. Januar 2018, 11:22 Uhr

Einen Tag nach dem gewaltsamen Tod eines Mannes in einer Neubrandenburger Kleingartenanlage hat die Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den 51-jährigen Tatverdächtigen beantragt. Der Festgenommene habe eingeräumt, seinen Bekannten nach einem Streit um private Dinge getötet zu haben, sagte ein Sprecher der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Der 51-Jährige habe nach dem Vorfall am Dienstag selbst den Notarzt und Rettungskräfte gerufen. Diese hatten nur noch den Tod des 36-jährigen Bekannten feststellen können und Polizei alarmiert. Vor den Beamten habe sich der Verdächtige in Widersprüche verwickelt, so dass der Mann festgenommen worden war.

Beide Männer sind sogenannte Spätaussiedler aus Russland, inzwischen Neubrandenburger und kennen sich schon länger, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Ob die Tat als Mord oder als Totschlag eingestuft wird, hänge auch von Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung ab. Diese Obduktion sollte noch am Mittwoch erfolgen.

Der 51-Jährige war am Dienstagvormittag festgenommen worden. Nach Angaben der Polizei sollen auch Passanten das Opfer in dem Garten in der Anlage am Mühlendamm liegen gesehen haben. Über den Haftbefehl sollte am Mittwochnachmittag das Amtsgericht in Neubrandenburg entscheiden.

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