Geschichte : Rathausplatz wird «Platz der friedlichen Revolution»

Die Stadt Neubrandenburg wird anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls in der DDR den Platz vor dem Rathaus neu benennen. Das haben die Stadtvertreter auf Antrag der CDU am Donnerstagabend beschlossen, wie eine Stadtsprecherin am Freitag erklärte. Das Gelände soll im Zuge der Feierlichkeiten zum 9. November in «Platz der friedlichen Revolution von 1989» benannt werden.

nnn.de von
17. Mai 2019, 10:06 Uhr

Das Rathaus war in den 1960er Jahren als Sitz des «Rates des Bezirkes» und der «Bezirksleitung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED)» errichtet worden. Neubrandenburg war damals eine von drei Bezirksstädten im Nordosten. Nach der Wende zog dort die Stadtverwaltung ein.

Im Zuge der Proteste gegen die DDR-Machthaber hatten auch in Neubrandenburg im Herbst 1989 Tausende Menschen demonstriert. Dabei stand auch die SED-Bezirksleitung im Fokus des Protestes, deren Gebäude im Volksmund auch «Kreml» hieß. Mit dem Beschluss folgt Neubrandenburg einem Aufruf der Schweriner Landesregierung, die mehrere dezentrale Gedenkorte an die friedliche Revolution vorgeschlagen hatte. In Neubrandenburg soll im Oktober zudem mit einer Themenwoche daran erinnert werden.

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