Energie : Rügen-Stralsund im Bundesprogramm für Wasserstoffnutzung

Christian Pegel (SPD), der Energie- und Verkehrsminister von Mecklenburg-Vorpommern. /Archiv
Christian Pegel (SPD), der Energie- und Verkehrsminister von Mecklenburg-Vorpommern. /Archiv

Die Region Rügen-Stralsund soll mit weiteren Modellregionen in Deutschland Konzepte zur Produktion von Wasserstoff mit Strom aus Erneuerbaren Energien entwickeln. Das Bundesverkehrsministerium gab am Dienstag die Entscheidung für die bundesweit neun Regionen bekannt, die durch das Programm «HyLand-Wasserstoffregionen in Deutschland» gefördert werden sollen.

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10. September 2019, 15:29 Uhr

Das Programm soll dazu beitragen, dass bald bundesweit grüner Wasserstoff im Tank ist, wie Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) sagte. Die Konzepte sollen sich nicht nur mit der Erzeugung von Wasserstoff beschäftigen, sondern auch mit der Speicherung, Logistik und verschiedenen Anwendungen. Schwerpunkt sei der Verkehr. Es habe 85 Bewerber um die Aufnahme in das Programm gegeben.

«Die Region Rügen-Stralsund konnte dabei als bester Bewerber der Kategorie «Küstenland/Windenergie» punkten», sagte Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel (SPD). Das Land erzeuge längst mehr Strom, als es verbrauche.

«Deshalb brauchen wir vielfältige Ansätze und Möglichkeiten, wie wir auch den übrigen Strom möglichst bei uns vor Ort nutzen können», sagte Pegel. Der Bund unterstütze die Regionen zwei Jahre lang. An der Bewerbung waren der Landkreis Vorpommern-Rügen, die Hochschule und die Stadtwerke Stralsund, die Verkehrsgesellschaft des Kreises und das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie beteiligt.

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