Umwelt : Rund 2000 Jugendliche bei Fridays for Future in MV

Junge Menschen protestieren in Rostock für eine veränderte Klimapolitik.  
Junge Menschen protestieren in Rostock für eine veränderte Klimapolitik.  

Bunte, selbstbemalte Plakate, Schriftzüge auf den Straßen und laute Parolen - in ganz Mecklenburg-Vorpommern gingen Schüler auf die Straße, um für einen besseren Klimaschutz zu demonstrieren.

nnn.de von
24. Mai 2019, 16:53 Uhr

In mehreren Städten Mecklenburg-Vorpommerns sind am Freitag, dem zweiten globalen Klimaprotesttag, rund 2000 für den Klimaschutz auf die Straße gegangen. Allein in Rostock wurden laut Polizei bei Fridays for Future rund 600 Demonstranten gezählt, in Schwerin und Neubrandenburg jeweils rund 250. In Stralsund waren es laut Behörden 350 und in Greifswald 150. Weitere Aktionen gingen beispielsweise in Wismar, Demmin, Boizenburg, Bansin oder Anklam oder auf Usedom über die Bühne.

Mit bunten Schildern, viel Lärm und Sprüchen wie «Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut» oder «Keine Kohle für die Kohle» machten die jungen Leute beispielsweise in Rostock auf ihre Sorgen aufmerksam. Sie pochten auf die Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaabkommens und die Begrenzung der globalen Erwärmung auf höchstens 1,5 Grad Celsius.

Der Protest der Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern wurde von der Bewegung Parents für Future unterstützt. Sie betrachte das Engagement der Schüler als einen Ausdruck gelebter Demokratie und als Teil des Bildungsauftrags, sagte Sprecher Hendrik Fulda.

Weltweit waren nach Angaben des Klimanetzwerks Fridays for Future Proteste an mehr als 1600 Orten in mindestens 125 Ländern geplant, darunter mindestens 218 in Deutschland und 128 in Thunbergs Heimatland Schweden.

An der ersten Auflage eines globalen Klimaprotesttages hatten sich am 15. März weltweit etwa 1,9 Millionen Menschen beteiligt. In Mecklenburg-Vorpommern hatten Schätzungen zufolge knapp 3500 Schüler an den Klimademos teilgenommen.

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