Einkommen : Verfügbares Einkommen: 17 Prozent unter Bundesdurchschnitt

Eine Rentnerin hält einen Geldbeutel mit Euromünzen. Foro: /Archiv
Eine Rentnerin hält einen Geldbeutel mit Euromünzen. Foro: /Archiv

nnn.de von
10. August 2018, 11:59 Uhr

Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern haben pro Jahr etwa 3600 Euro weniger zur Verfügung als der deutsche Durchschnittsbürger, doch gibt es auch innerhalb des Landes spürbare Unterschiede. Wie das Statistische Amt am Freitag in Schwerin mitteilte, betrug 2016 im Nordosten das verfügbare Einkommen je Einwohner durchschnittlich 18 299 Euro. Bundesweit waren es 21 919 Euro, in den Ostländern 18 986 und im Westen 22 594 Euro. Das verfügbare Einkommen gibt an, wie viel jeder Einwohner für Konsum und Sparen einsetzen kann. Es setzt sich zusammen aus Arbeitseinkommen, Vermögenserlösen, Mieten und Pachten sowie Sozialleistungen, abzüglich aller Steuern und Abgaben. Im Kreis Vorpommern-Greifswald, der mit 17 303 das geringste verfügbare Einkommen im Nordosten aufweist, betrug der Anteil der Sozialleistungen 43,8 Prozent. Im bundesdeutschen Durchschnitt waren es laut Statistikamt 30,2 Prozent.

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