Notfälle : Zwei leichtsinnige Angler in der Ostsee in Seenot

Der Aufmerksamkeit einer Segelcrew verdanken zwei leichtsinnige Angler in der Ostsee vor Rügen ihr Leben. Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) berichtete, ging am Mittwochmittag bei der Seenotleitung der Notruf einer Segelcrew ein, dass sie zwei Angler aus der 14 Grad kalten Ostsee gezogen habe. Diese waren mit ihrem knapp fünf Meter langen, offenen Angelboot im Süden des Wieker Boddens bei nordöstlichen Winden um die 30 Kilometer pro Stunde gekentert. Beide trugen keine Rettungswesten. Es gelang ihnen jedoch, sich am Boot festzuhalten.

nnn.de von
15. Mai 2019, 19:35 Uhr

Wie der Skipper des Segelboots mit der siebenköpfigen Besatzung berichtete, seien von den Anglern nur «winzig klein» die Köpfe im Wasser zu sehen gewesen. Als die Retter den Anglern eine Leine zuwarfen, habe sich einer von ihnen nicht mehr lange halten können. Nach der Rettung hätten sie die Schiffbrüchigen mit heißem Tee versorgt, bis die Seenotretter sie übernahmen. Die DGzRS wies darauf hin, dass auf See Rettungswesten getragen werden sollten. «Wäre nicht zufällig die Segelcrew Zeuge des Seenotfalles geworden, hätten die beiden Männer kaum eine Chance auf Rettung gehabt.»

zur Startseite

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen