Stolpe: Polizei stellt alkoholisierten Autofahrer nach Unfallflucht

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21. Oktober 2019, 10:02 Uhr

Wie die Polizei mitteilt, haben Beamte am späten Samstagabend auf der A 24 bei Wöbbelin einen alkoholisierten Mann gestellt, der einen Verkehrsunfall verursacht haben und dann geflüchtet sein soll. Der 28-Jährige Autofahrer steht im Verdacht, nach einer Kollision mit einer Schutzplanke die Kennzeichen seines beschädigten Autos abgebaut und sich dann zu Fuß unerlaubt vom Unfallort entfernt zu haben.

Zunächst wurde der Polizei ein herrenloser PKW am Autobahnkreuz Schwerin gemeldet, der gegen eine Schutzplanke geprallt war. Der Zusammenstoß muss aus Sicht der eintreffenden Polizeibeamten heftig gewesen sein, da die Airbags im Fahrzeug ausgelöst hatten. Allerdings war der Fahrzeugführer nicht vor Ort. Zudem fehlten die Kennzeichen am Unfallauto, die augenscheinlich zuvor demontiert worden waren. Nach einem Hinweis hat die Polizei wenig später einen Fußgänger an der BAB 24 bei Wöbbelin festgestellt, bei dem es sich um den mutmaßlichen Unfallfahrer handelte. Bei dem 28 Jahre alten Mann wurde kurz darauf ein Atemalkoholwert von 1,65 Promille gemessen. Im Rucksack des Mannes entdeckten die Polizisten die beiden vom Unfallauto abgebauten Autokennzeichen. Zudem wurde bei der Überprüfung bekannt, dass der Beschuldigte keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Gegen den 28-Jährigen wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit im Straßenverkehr, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Zudem wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Sein Auto ist durch die Polizei sichergestellt worden.

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