Nach Schiffsunfall vor Waren: Schiff darf wieder fahren

Keine nennenswerten Schäden an Rumpf und Ruder: Unfall auf der Binnenmüritz ging glimpflich aus.

nnn.de von
13. Dezember 2018, 10:51 Uhr

Knapp eine Woche nach dem Unfall eines Fahrgastschiffes auf der Binnenmüritz vor Waren darf das betroffene Schiff wieder fahren. Die Untersuchung durch Taucher und einen Sachverständigen habe ergeben, dass keine nennenswerten Schäden an Rumpf und Ruder bestehen, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Donnerstag. Damit kann die Reederei ihre bestellten Fahrten zu Jahresende absolvieren.

Der 60 Jahre alte Kapitän hatte das mehr als 30 Meter lange Schiff in die durch Signaltonnen gesicherte Untiefe «Warener Berg» gesteuert, wo es sich am 7. Dezember abends am Grund festfuhr. Dort hätte der Mann aber nicht hinfahren dürfen, erklärte die Wasserschutzpolizei. Es waren 21 Passagiere an Bord, die von einem anderen Schiff übernommen und an Land gebracht werden mussten.

An der einzigen Untiefe im Nordteil der Müritz ist das Wasser wegen des trockenen Sommers und Herbstes derzeit nur einen Meter tief. Das Schiff hat aber einen höheren Tiefgang. Nach dem Abwerfen von Ballast konnte das Unfallschiff mit Hilfe eines anderen Schiffes wieder freigeschleppt werden. Der Verantwortliche der Reederei müsse mit einem Bußgeldverfahren rechnen. Mit Untiefe ist in diesem Fall eine sehr flache Stelle im Wasser gemeint.

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