Versuchte gefährliche Körperverletzung in einem Regionalexpress der Deutschen Bahn führt zu vermeintlichen Drogenfund

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21. September 2019, 08:39 Uhr

Am 20.09.2019, um 17:10 Uhr, informierten mehrere Reisende eines Regionalexpresses der Deutschen Bahn die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg per Notruf, dass eine männliche Person mehrere Mitreisende des RE 3312 auf der Fahrt von Lutherstadt Wittenberg (Hauptbahnhof) nach Stralsund (Hauptbahnhof) angegriffen habe. Nach einer der vorliegenden Mitteilungen soll der Mann unter anderem einem anderen Fahrgast angedroht haben, dass er seine mitgeführte Bierflasche zerschlagen und mit dieser in den Hals des Reisenden stechen werde.

Die männliche Person konnte in der Folge vor Ankunft des Zuges am Bahnhof Greifswald-Süd von mehreren couragierten Fahrgästen niedergerungen und bis zum Eintreffen der Polizei fixiert werden.

Am Bahnhof Greifswald-Süd erwarteten die sofort eingesetzten Beamten des PHR Greifswald die Zugeinfahrt und übernahmen den Tatverdächtigen im Waggon. Weil die Person sich nicht ausweisen wollte, erfolgte eine Durchsuchung der Person und ihrer mitgeführten Sachen zum Zwecke der Identitätsfeststellung.

In einer mitgeführten Bauchtasche fanden die Beamten bei der Suche nach Ausweispapieren zufällig eine verpackte Substanz, für die der dringende Verdacht besteht, dass es sich dabei um Betäubungsmittel in nicht geringer Menge handeln könnte.

Darüber hinaus führte die Person eine größere Menge Bargeld bei sich.

Der 36- jährige Tatverdächtige aus dem Landkreis Rostock wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn wurden ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und eines wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Die Ermittlungen durch den KDD Anklam wurden aufgenommen und dauern zurzeit noch an.

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