Champions-League-Qualifikation : Ajax Amsterdam zittert sich weiter und trifft nun auf Thomas Doll

Ajax Amsterdam steht in den Champions-League-Playoffs und trifft dort auf Apoel Nikosia. Foto: imago images / VI Images
Ajax Amsterdam steht in den Champions-League-Playoffs und trifft dort auf Apoel Nikosia. Foto: imago images / VI Images

Ajax Amsterdam muss noch eine Runde überstehen, um die Gruppenphase zu erreichen. Zwei prominente Teams scheiterten.

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14. August 2019, 06:33 Uhr

Amsterdam | Thomas Doll hat als neuer Trainer von Apoel Nikosia gleich seine erste Bewährungsprobe bestanden. Der frühere Coach von Bundesliga-Absteiger Hannover 96 gewann mit dem zyprischen Fußball-Traditionsverein das Rückspiel in der dritten Qualifikationsrunde der Champions League beim aserbaidschanischen Meister FK Karabach am Dienstag mit 2:0 (1:0). Das Hinspiel in Nikosia hatte Apoel 1:2 verloren und sich danach von Trainer Paolo Tramezzani getrennt.


Tomás De Vincenti (34. Minute/Foulelfmeter) und Urosh Matich (68.) erzielten in Baku die beiden Treffer, die Apoel in die Playoffs der Champions-League-Qualifikation brachten.

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Ajax Amsterdam setzt sich gegen PAOK Saloniki durch

Nun wird es für Doll aber richtig schwer, denn der Playoff-Gegner von Nikosia heißt Ajax Amsterdam. Der Champions-League-Halbfinalist gewann am Abend mit 3:2 (1:1) gegen PAOK Saloniki (Hinspiel 2:2). Die Niederländer lagen durch ein Tor von Diego Biseswar (23.) sogar 0:1 zurück. Doch dann traf Dusan Tadic per Foulelfmeter (43.), nachdem der Serbe mit einem ersten Strafstoß noch an Salonikis Keeper Alexandros Paschalakis gescheitert war (32.). Nicolas Tagliafico (79.) und erneut Tadic (85./Foulelfmeter) machten für die überlegenen Gastgeber dann alles klar. Das 2:3 durch den Doppeltorschützen Biseswar (90.+4) kam für die Griechen zu spät.

Der 28-malige zyprische Meister aus Nikosa hatte Doll am 8. August als neuen Trainer verpflichtet. Der 53 Jahre alte frühere Nationalspieler erhielt einen Vertrag bis Mai 2021.


Dagegen ist überraschend der FC Porto bereits ausgeschieden. Der Champions-League-Sieger von 2004 und Dauergast in der Gruppenphase verlor sein Heimspiel mit 2:3 gegen den russischen Club FK Krasnodar und schied nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel aus. Ebenfalls nicht mehr dabei ist der schottische Traditionsclub Celtic Glasgow. Das Team von Trainer Neil Lennon unterlag nach einem 1:1 im Hinspiel dem rumänischen Meister CFR Cluj mit 3:4 im eigenen Celtic-Park.

Marin verschießt Elfmeter – Roter Stern trotzdem weiter

Im Elfmeterschießen setzte sich der Deutsche Marko Marin mit Roter Stern Belgrad beim FC Kopenhagen durch. Der Ex-Bremer Marin verschoss zwar den ersten Elfmeter für die Serben, doch am Ende reichte es für den serbischen Meister. Im Duell zwischen Schweiz und Österreich konnte am Ende der österreichische Vertreter Linzer ASK lachen. Sie setzten sich gegen den Schweizer Meister FC Basel mit zwei Siegen durch und treffen nun in den Playoffs auf Club Brügge. Die Playoffs finden am 20./21. und 27./28. August statt.

Die vier deutschen Vertreter Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen sind bereits für die Gruppenphase qualifiziert.

Die Champions-League-Playoffs im Überblick

Apoel Nikosia – Ajax Amsterdam

Linzer ASK – Club Brügge

CFR Cluj – Slavia Prag

Olympiakos Piräus – FK Krasnodar

Dinamo Zagreb – Rosenborg Trondheim

Young Boys Bern – Roter Stern Belgrad

mit dpa-Material

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