Erlaubnis der Landesregierung : Hansa Rostock darf bei Neustart der 3. Liga spielen

Die Heimat des FC Hansa Rostock: das Ostseestadion. Wird der Spielbetrieb bald fortgesetzt?
Die Heimat des FC Hansa Rostock: das Ostseestadion. Wird der Spielbetrieb bald fortgesetzt?

Der einstige Bundesligist sieht den Deutschen Fußball-Bund nachhaltig am Zuge.

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20. Mai 2020, 16:54 Uhr

Sollte die 3. Fußball-Liga wie schon die Bundesliga und die 2. Bundesliga den Spielbetrieb wieder aufnehmen, darf der FC Hansa Rostock wieder ran. Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern habe die Erlaubnis dafür gegeben, teilte der Club am Mittwoch mit.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem medizinischen Konzept, das wir genau auf den Standort Rostock angepasst haben, überzeugen konnten und (...) nichts gegen eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes spricht“, sagte Vorstandsvorsitzender Robert Marien.

Hansa sieht DFB am Zuge

Hansa hatte den Antrag auf Wiederzulassung des Spiel- und Wettkampfbetriebs nach eigenen Angaben in der vergangenen Woche beim Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes, dem auch die Stabsstelle Sportangelegenheiten angehört, eingereicht.

Der einstige Bundesligist sieht den Deutschen Fußball-Bund nachhaltig am Zuge. „Nun steht der DFB in der Pflicht, nachzuziehen, und wie von der Mehrheit der Drittliga-Vereine bereits gefordert, schnellstmöglich und unverzüglich die Terminierung zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs festzulegen“, heißt es in der Mitteilung. 

Mehr zum Thema: DFB plant Saison-Neustart in der 3. Liga am 30. Mai

Die Diskussion über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs verläuft in der Liga allerdings sehr kontrovers. Knapp zwei Drittel der Vereine plädieren für eine Fortsetzung, einige wollen einen Saisonabbruch und verweisen wie der 1. FC Magdeburg, der Hallesche FC oder der FC Carl Zeiss Jena auf die behördlichen Festlegungen in ihrem Bundesland. 

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