FC Hansa Rostock : Stefan Karow geht von Bord der Kogge

„Meine Reserven sind aufgebraucht“: Stefan Karow verlässt den FC Hansa zum Jahresende.
„Meine Reserven sind aufgebraucht“: Stefan Karow verlässt den FC Hansa zum Jahresende.

Der Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrums wird zum Ende des Jahres seine Tätigkeit auf eigenen Wunsch beenden.

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21. November 2019, 17:14 Uhr

Rostock | Der 45-Jährige, der kürzlich zum zweiten Mal Vater geworden ist, wird sich aus dem Geschäft zurückziehen, um sich künftig mehr der Familie und einem neuen Projekt widmen zu können.

Stefan Karow: „Meine Familie musste in der Vergangenheit sehr zurückstecken. Mit der Geburt meines zweiten Kindes haben sich meine Lebensumstände nun nochmals verändert, so dass ich mich schweren Herzens entschieden habe, mich eine Zeit lang aus dem Profi-Fußball zurückzuziehen.“

Der gebürtige Rostocker hatte das Amt des NLZ-Leiters in der Saison 2018/19 im Zuge einer umfangreichen Umstrukturierung des Nachwuchsbereichs übernommen. Zuvor war er vier Jahre lang als Torwarttrainer der Profi-Mannschaft tätig sowie für die Ausbildung der Nachwuchs-Torhüter der Kogge verantwortlich.

„Seit meinem Amtsantritt vor knapp zwei Jahren gab es aufgrund des hohen Arbeitspensums, der vielen zu bewältigenden Baustellen und der schwierigen strukturellen Gegebenheiten kaum Zeit und Gelegenheit für mich, durchzuatmen und Kraft zu tanken. Meine Reserven sind nun aufgebraucht. Ich möchte die sehr schöne Zeit dennoch nicht missen und habe durch die Tätigkeit hier vieles für meine weitere berufliche Zukunft mitnehmen können. Bedanken möchte ich mich allen voran bei meinem Trainerteam, das Enormes leistete und mich stets unterstützte und vorantrieb. Mein Dank gilt natürlich auch dem FC Hansa Rostock, der mir die Chance gab, Teil des Vereins zu sein, und mir das Vertrauen als Torwarttrainer und NLZ-Leiter gab“, so Karow weiter.

Martin Pieckenhagen, Vorstand Sport beim FC Hansa: „Wir bedauern Stefans Entscheidung, haben aber natürlich Verständnis für seine Beweggründe. Die Leitung des NLZ ist eine äußerst zeit- und arbeitsaufwendige Tätigkeit, die sich nur schwer mit einer jungen Familie vereinbaren lässt – vor allem wenn man wie Stefan einen hohen Anspruch an sich und die eigene Arbeit hat. Wir danken ihm, dass er sich vor knapp zwei Jahren der anspruchsvollen Herausforderung gestellt hat. Unter seiner Führung hat sich vieles im Nachwuchsbereich getan und wurde in kurzer Zeit bereits einiges auf den Weg gebracht.“

Bei der Suche nach einem Nachfolger für den Posten des NLZ-Leiters wird Stefan Karow bis zum Ende seiner Amtszeit beratend zur Seite stehen.

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