FC Hansa Rostock : Die Vorfreude auf ein geiles Spiel

Die Zeit des Wartens könnte ein Ende haben: Hansa-Kapitän Amaury Bischoff hat seine Oberschenkelprobleme auskuriert und will in die Start-Elf zurück.
Die Zeit des Wartens könnte ein Ende haben: Hansa-Kapitän Amaury Bischoff hat seine Oberschenkelprobleme auskuriert und will in die Start-Elf zurück.

Hansa-Kapitän Amaury Bischoff drängt nach überstandenen Oberschenkelproblemen auf eine Rückkehr in die Start-Elf

nnn.de von
13. April 2018, 08:00 Uhr

Eine schwierige Rückrunde hat Hansa-Kapitän Amaury Bischoff bislang hinter sich gebracht. In den ersten beiden Partien 2018 gehörte der 31-jährige Routinier zur Start-Elf des Rostocker Fußball-Drittligisten und holte mit dem Team zwei Siege. Anschließend zwangen ihn hartnäckige Oberschenkelprobleme zu einer Pause, die offenbar auch der Truppe nicht bekam. Hansa geriet nach dem 1:0-Heimsieg gegen den 1. FC Magdeburg ohne den Kapitän völlig außer Tritt. Ein verfrühtes Comeback in Aalen (0:1) erwies sich im Nachhinein als Fehler. Mittlerweile ist Bischoff aber komplett fit und sammelte am Dienstagabend im Landespokal in Greifswald (4:0) wichtige Spielpraxis. „Ich fühle mich gut und bin glücklich, dass ich wieder da bin. Von der Verletzung her ist alles auskuriert. Ich habe die beiden vergangenen Wochen komplett mittrainiert. Wenn man aber nur fünf Spiele in diesem Jahr gemacht hat, dann fehlt natürlich die Praxis“, so Amaury Bischoff.

Der Spielgestalter hofft auf einen Einsatz am Sonntag in Karlsruhe und freut sich auf „ein geiles Spiel vor vielen Zuschauern. Der KSC hat eine gute und unangenehm zu bespielende Mannschaft“, erklärt Bischoff.

Nach zuletzt acht Liga-Auftritten in Folge ohne Sieg tat das Weiterkommen in Greifswald der Truppe gut: „Sicher war es nur ein unterklassiger Gegner, doch wir haben ein gutes Spiel gemacht. Man darf ja auch nicht vergessen, dass unter anderem Lotte und Osnabrück oder zuletzt auch Aalen im Landespokal gescheitert sind. Großaspach kam erst in der Verlängerung weiter. Doch wir haben die Aufgabe professionell gelöst und gezeigt, dass wir es nicht verlernt haben, Fußball zu spielen.“

Vermutungen angesichts des Negativtrends, dass sich einige seiner Teamkollegen schon gedanklich im Urlaub befinden würden, teilt der Spielführer indes nicht. „Wir sind alle professionelle Fußballer und wissen, dass das letzte Spiel irgendwann Mitte Mai ist. Das war schon immer so, und deshalb sehe ich auch keinen Grund, weshalb wir am 10. April oder so schon im Urlaub sein sollten“, so Amaury Bischoff, der eine Reaktion vom Team erwartet: „Man kann Spiele verlieren, doch es kommt immer auf die Art und Weise an. Die Hauptsache ist, dass wir nach dem Spiel in der Kabine sitzen und das Gefühl haben, dass wir alles gegeben haben. Wenn die Fans das merken, dann werden sie auch zufrieden sein.“

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