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FC Hansa Rostock : Marcel Ziemer nie mehr für Hansa?

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der 32-jährige Angreifer hat sich im Spiel gegen Preußen Münster einen Kreuzbandriss und Knorpelschaden im linken Knie zugezogen

nnn.de von
erstellt am 29.Aug.2017 | 08:00 Uhr

Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt: Hansa-Stürmer Marcel Ziemer hat sich am Sonntag im Heimspiel gegen den SC Preußen Münster (1:1) einen Kreuzbandriss im linken Knie sowie einen Knorpelschaden zugezogen. Diese niederschmetternde Diagnose ergab eine MRT-Untersuchung, der sich „Cello“ gestern unterzog. Damit wird der Angreifer der Kogge mindestens in den kommenden sechs Monaten fehlen. „Es tut mir wirklich leid, weil Marcel zuletzt auf einem sehr guten Weg war. Ich wünsche ihm gute Besserung. Er wird von mir jegliche Unterstützung bekommen“, sagte Hansa-Trainer Pavel Dotchev, der den Angreifer in vielen Einzelgesprächen sowie einer zwischenzeitlichen Verbannung in die „Zweite“ wieder auf dem richtigen Weg zu bringen schien.

Jetzt allerdings ist zu befürchten, dass Ziemer, dessen Vertrag beim FC Hansa zum Saisonende ausläuft, überhaupt nicht mehr für die Rostocker oder sogar einem anderen Profiverein auf dem Platz stehen wird. Denn Anfang diesen Monats wurde „Cello“ immerhin schon 32 Jahre alt.

Seit Sommer 2014 spielte Ziemer für den FC Hansa und wurde rasch zum Publikumsliebling. In 102 Pflichtspiel-Einsätzen für die Ostseestädter gelangen ihm 43 Treffer. Es bleibt zu hoffen, dass in der Rückrunde vielleicht noch ein paar dazukommen werden, denn trotz aller Rückschläge hat sich „Cello“ immer als großer Kämpfer gezeigt, der eigentlich nie aufgegeben hat.

Für die Rostocker bedeutet die Verletzung von Ziemer, dass ihnen im Kader eine wichtige Option in der Offensive verloren geht. Dennoch will Coach Pavel Dotchev offenbar nicht noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden: „Wir müssen jetzt auch ein bisschen aufpassen. Irgendwann kommt auch Christopher Quiring zurück. Ich möchte die Stimmung der Mannschaft beibehalten. Wenn irgendetwas ist, können wir etwas machen, aber es muss schon passen. Es ist aber nicht so, dass ich jetzt vor dem Computer sitze und im Internet schaue, was wir jetzt nehmen können. Wir werden uns nicht verrückt machen.“

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