FC Hansa Rostock : Neuzugang Rieble: „Bei mir kribbelt es“

Der neue Mann an der Küste Nico Rieble will „spielen und zeigen, was ich drauf habe“, erklärt der 22-jährige Verteidiger.
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Der neue Mann an der Küste Nico Rieble will „spielen und zeigen, was ich drauf habe“, erklärt der 22-jährige Verteidiger.

Der Defensivmann arbeitet im Training, um Coach Dotchev von sich zu überzeugen

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07. Februar 2018, 08:00 Uhr

Den Gang von der 2. Fußball-Bundesliga in die 3. Liga hat Linksverteidiger Nico Rieble in der Winterpause gewagt. Vor gut einer Woche wechselte der 22-Jährige vom VfL Bochum an die Ostseeküste. „Ich habe von Anfang an ein gutes Gefühl gehabt. Am Ende habe ich mich für Hansa entschieden, weil die Bedingungen top sind, fast besser als in Bochum. Der Trainer, der Manager und die Fans haben mich überzeugt – hier hat das Gesamtpaket gestimmt.“

Obwohl er sich selbst als spielbereit sieht und auch Chefcoach Pavel Dotchev ihm eine gute Fitness bescheinigt, war der Defensivmann – der auch als Innenverteidiger aushelfen kann – beim 2:0-Sieg beim SV Meppen noch nicht im Kader. „Es liegt am Ende am Trainer. Aber klar, ich will spielen – bei mir kribbelt es. Deswegen bin ich hier, weil ich unbedingt spielen will.“

Rieble erhielt einen Vertrag bis 2020 beim FC Hansa Rostock, mit ein Grund, warum die Kogge neben anderen Vereinen das Rennen gemacht hat. Denn mit seinem Können will er dem FCH helfen, die angestrebten Ziele zu erreichen. „Hansa ist ein aufstrebender Verein, mit sehr guten Chancen aufzusteigen. Den Weg will ich mitgehen. Ich bin ehrgeizig und will auch wieder hoch in die 2. Liga“, unterstreicht Rieble, der die Wahrscheinlichkeit eines Aufstieges als „sehr realistisch“ einschätzt und ergänzt: „Das kann auch diese Saison schon sein. Wenn wir so weiter spielen, wie wir angefangen haben in der Rückrunde, dann ist alles möglich.“

Dies erklärt er nicht nur wegen der zwei Siege zum Start in die Rückrunde der Saison, sondern auch, weil „man hier Fußball spielen will. Vor allem gegen Erfurt (3:1 – d. Red.) haben wir hier im Ostseestadion ein richtig gutes Spiel gemacht – da habe ich fast keinen Unterschied zur 2. Liga gesehen. Wenn man sieht, was Bochum momentan spielt, da war das sehenswerter“, erklärt Nico Rieble. Vor dem Konkurrenzkampf vor allem mit dem derzeitigen Stamm-Linksverteidiger Fabian Holthaus scheut er sich nicht: „Wir sind ein Jahrgang. Ich werde nicht zurückstecken.“

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