FC Hansa Rostock : Stefan Wannenwetsch mahnt zur Ruhe

Als Teamplayer will er den Neuzugängen im Hansa-Dress die Eingewöhnung erleichtern und für die Ziele des Vereins alles geben.
Als Teamplayer will er den Neuzugängen im Hansa-Dress die Eingewöhnung erleichtern und für die Ziele des Vereins alles geben.

Mittelfeldspieler durchlebt gerade den zweiten Umbruch beim FC Hansa Rostock mit

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19. Juli 2018, 08:00 Uhr

Mittlerweile gilt er als das Urgestein des FC Hansa Rostock – Stefan Wannenwetsch ist seit Februar 2016 im Team des Fußball-Drittligist – damals kam er vom FC Ingolstadt. Er hat den Abstiegskampf hautnah miterlebt und im vergangenen Jahr auch die Euphorie im Erfolg mit den Rostockern. Wie auch im vorigen Sommer bekommt er nun auch den nächsten Umbruch bei den Hansestädtern hautnah. Damals überraschten die Rostocker trotz neu zusammengewürfelter Mannschaft mit zehn Punkten aus den ersten fünf Spielen.

„In diesem Jahr ist er nicht ganz so groß wie vergangenes und ich denke, dass wir eine schlagkräftige Truppe haben. Aber klar, noch kennen wir nicht das wahre Gesicht der Mannschaft, da wir auch noch nicht die hochklassigen Testgegner hatten“, schätzt der 26-Jährige ein und ergänzt: „Genaueres werden wir wissen, wenn es um Punkte geht.“

Seine Rolle abseits des Platzes, von der als Kassenwart abgesehen, sieht er darin, den Neuzugängen dabei zu helfen, sich in Rostock zurechtzufinden und wohlzufühlen. „Wir haben schon jetzt eine gute Stimmung und einen guten Teamgeist. Ich denke, wenn sich alle wohlfühlen, können wir auch auf dem Platz eine bessere Leistung liefern“, so Wannenwetsch.

Auch der aus dem Süden der Republik an die Ostseeküste wechselnde Mittelfeldakteur hat sich in den rauen Charme der Hansestadt verliebt – und steht vollkommen zum FC Hansa. Dies zeigt sich auch darin, dass er in sein zweites Jahr als Co-Trainer der U14-Mannschaft des Rostocker Traditionsvereins geht. „Gerade in der Vorbereitung musste ich die Arbeit zwar ein wenig ruhen lassen. Sobald die Zeit wieder da ist, werde ich mal bei den Jungs vorbeischauen. Es macht mir auf jeden Fall noch sehr viel Spaß.“

In diesem Jahr ist die Devise bei den Profis allerdings eine andere: „Gemeinsam nach oben“ lautet das Motto. „Das Ziel eines jeden Einzelnen sollte es sein, erfolgreich zu sein“, erklärt er. Daher setzt diese offene Formulierung des Vereins die Spieler nicht zusätzlich unter Druck. „Wir wissen, worum es geht. Klar, gerade in diesem Jahr ist es ein ambitioniertes Ziel, weil die Gegner stark sind. Es wird für uns darauf ankommen, gut aus den Startlöchern zu kommen – dann ist mit den Fans, der Stadt und uns Einiges möglich“, sagt Stefan Wannenwetsch.

Zwei Einheiten

Die Profis des FC Hansa haben am Donnerstag zwei Einheiten – trainieren einmal um 10 und um 16 Uhr auf dem Trainingsplatz an der Kopernikusstraße.
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