Erfolgreicher Zweitligist : Aue-Boss: Aufstieg kann perspektivisch negativ sein

Schaut perspektivisch: Aue-Präsident Helge Leonhardt. /zb/dpa
Schaut perspektivisch: Aue-Präsident Helge Leonhardt. /zb/dpa

Trotz des derzeitigen sportlichen Erfolgs von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue träumt Präsident Helge Leonhardt nicht vom Aufstieg in die Bundesliga. Der Unternehmer warnt dagegen vor den Gefahren.

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11. Oktober 2019, 07:54 Uhr

«Ein Aufstieg in die Bundesliga kann perspektivisch negativ sein. Man kann da richtig absegeln. Man muss wissen, was man kann», sagte Leonhardt in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Das Team von Trainer Dirk Schuster ist nach neun Spieltagen Tabellenvierter, liegt drei Punkte hinter Relegationsrang drei.

Ungeachtet der Bedenken würde sich Leonhardt allerdings nicht gegen einen Aufstieg wehren. «Wir würden das voll annehmen und als Herausforderung mitnehmen, aber die Fallhöhe kann extrem sein», sagte der 60-Jährige. «Man muss Verträge so gestalten, dass man den Kader dann im Falle eines Abstiegs auch halten kann. Letztlich geht es immer um die Wettbewerbsfähigkeit. Mit einem Golf, mag er noch so schön sein, kann man auch nicht die 24 Stunden in Le Mans gewinnen», meinte Leonhardt.

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