2. Liga : Nürnbergs Klettertour gebremst: Remis gegen St. Pauli

Nürnbergs Nikola Dovedan (M) versucht sich gegen die St. Paulianer Marvin Knoll (l) und Matt Penney (r) durchzusetzen. /dpa
Nürnbergs Nikola Dovedan (M) versucht sich gegen die St. Paulianer Marvin Knoll (l) und Matt Penney (r) durchzusetzen. /dpa

Der 1. FC Nürnberg ist auf seiner Klettertour in der 2. Fußball-Bundesliga vom FC St. Pauli gebremst worden. Die Franken kamen in einer intensiven Partie gegen die punktgleichen Hamburger nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus.

von
06. Oktober 2019, 19:11 Uhr

Viktor Gyökeres brachte die spielstarken Gäste in der 23. Minute in Führung. Kapitän Hanno Behrens glich vor 32.117 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion aus (50.). Der «Club» wollte den Sieg nach der Pause erzwingen, aber Robin Hack traf bei der letzten Großchance nur den Pfosten (86.).

Das Tor für St. Pauli fiel nach einer kuriosen Situation. Beim Pass auf Sebastian Ohlsson hob der Linienrichter die Fahne, aber Schiedsrichter Lasse Koslowski pfiff nicht ab. Gyökeres konnte so den Angriff erfolgreich abschließen. Der Videobeweis ergab kein Abseits. Das Tor zählte, aber die Nürnberger Spieler reagierten aufgebracht.

Erst nach dem Rückstand fand der «Club» besser ins Spiel und kam zu mehreren guten Chancen. Die spektakulärste Möglichkeit hatte in der Nachspielzeit Hack, dessen Schuss der gute Pauli-Torwart Robin Himmelmann mit der Hand auf die Latte lenken konnte.

Erst nach der Pause gab's die Belohnung. Behrens fiel der Ball nach einer verunglückten Hamburger Abwehraktion im Strafraum vor die Füße. Der Kapitän traf. Auch die Gäste hätten gewinnen können. Oliver Sorg rettete gegen Gyökeres (52.). Und in der Nachspielzeit verhinderte Nürnbergs Torwart Christian Mathenia das 1:2.

Überschattet wurde das Spiel von einem Todesfall. Wie die Nürnberger mitteilten, war in der Südkurve des Max-Morlock-Stadions ein Mann zusammengebrochen. Er sei später gestorben. «Da ist alles andere zweitrangig. Wir sind bestürzt und schockiert. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt allen Angehörigen», teilte der FCN in einer Nachricht mit.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen