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FC Hansa Rostock Axel Rietentiet übernimmt Hansas "Zweite"

Von Redaktion svz.de | 01.05.2018, 14:05 Uhr

Der FC Hansa Rostock hat einen wichtigen Schritt für die Neuausrichtung des Nachwuchsleistungszentrums unternommen und die Position des U21-Trainers neu besetzt.

Die Aufgabe wird ab der Saison 2018/19 ein Bekannter übernehmen: Axel Rietentiet.

Der 48-Jährige, der zu DDR-Oberligazeiten selbst das Hansa-Trikot getragen hat,  trainierte bereits zwischen 2006 und 2013 die zweite Mannschaft der Kogge in der Regional- und Oberliga. Unter seiner Regie konnten die Amateure im Jahr 2012 den Meister-Titel in der NOFV-Oberliga Nord gewinnen.

"Es ist ein schönes Gefühl, wieder an Bord der Kogge zu sein. Hansa ist für mich ein besonderer Verein, zu dem der Kontakt nie abgebrochen ist und dessen Weg ich natürlich immer verfolgt habe. Dass man bei der Neuausrichtung des Nachwuchsbereiches auch auf meine Erfahrungen und Fähigkeiten setzt, freut mich sehr. Nicht zuletzt die Gespräche mit Stefan Karow haben mich überzeugt, dass der Schritt zurück zu Hansa der richtige ist und ich mit der Verantwortung für die U 21, der Schnittstelle  zwischen dem Profi- und Nachwuchsbereich, auch einen Teil dazu beitragen möchte, dass Nachwuchsleistungszentrum zukunftsfähig zu machen und nachhaltig zu stärken", erklärt Axel Rietentiet.

Im Jahr 2013 wechselte Axel Rietentiet zum Oberligisten FC Schönberg 95, mit dem ihm der Klassenerhalt und wenig später der Aufstieg in die Regionalliga gelang. Der gebürtige Rostocker, der in der Saison 2017/18 die Leitung der ersten Männermannschaft des Rostocker FC (Verbandsliga) übernommen hat, wird sein Amt beim FC Hansa am 1. Juli 2018 für zwei Jahre antreten.

Der zukünftige Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, Stefan Karow, freut sich über die Unterstützung: "Axel Rietentiet hat in der Vergangenheit nicht nur beim FC Hansa sehr gute und erfolgreiche Arbeit geleistet. Mit ihm konnten wir einen Trainer gewinnen, der den Verein und die nordostdeutsche Fußballlandschaft sehr gut kennt. Zudem hat er gezeigt, dass er Spieler entwickeln und auf den Weg in den Profi-Bereich entscheidend weiterbringen kann. Das beste Beispiel ist Lukas Scherff, der unter ihm in Schönberg einen riesen Sprung machen konnte und eine gute Entwicklung genommen hat."