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FC Hansa Rostock Brand: „Wir sind gewappnet“

Von mabo | 10.08.2016, 08:00 Uhr

Der Hansa-Coach erwartet gegen Großaspach ähnlich engagierten und aggressiven Heimauftritt wie gegen Münster

Unter Flutlicht empfängt der FC Hansa Rostock heute ab 19 Uhr die SG Sonnenhof Großaspach zum 3. Spieltag der 3. Fußball-Liga im Ostseestadion. Die Schwaben gehörten im vergangenen Jahr zu den Überraschungsmannschaften, setzten sie sich doch lange in der Spitzengruppe fest und belegten am Ende den siebten Platz.

Doch zur neuen Spielzeit musste Großaspach nicht nur im Kader einige Veränderungen hinnehmen, auch auf der Trainerbank nimmt mit Oliver Zapel ein neues Gesicht Platz. Mit Michele Rizzi, Tobias Rühle, Max Dittgen und Tobias Schröck verließen den Club echte Leistungsträger. Neu hinzu kamen junge Kicker. „Es wird ein schwieriges Spiel für uns. Großaspach ist unberechenbar. Sie sind wie eine Wundertüte“, schätzt Hansa-Chefcoach Christian Brand vor dem Anpfiff ein.

Nachdem die Brand-Elf am vergangenen Freitag den ersten Sieg in der neuen Saison einfahren konnte, wollen die Hanseaten an dieses Erfolgserlebnis anknüpfen. „Ich erwarte das gleiche Engagement, die gleich Laufbereitschaft, Aggressivität wie gegen Preußen Münster und dann denke ich, sind wir auf einem richtigen Weg“, so der 44-jährige Coach.

Der Start für die Zapel- Auswahl verlief jedoch nicht besonders glücklich: In Chemnitz sicherte sich die Mannschaft einen Zähler, aber im ersten Heimspiel gegen Regensburg verlor die SG nach zwischenzeitlicher 2:1-Führung noch mit 3:4. Zudem müssen die Gäste heute Abend auf den gelb-rot-gesperrten Josip Landeka, Felice Vecchione (Rückenprobleme) und Torhüter David Yelldell (Oberschenkelprobleme) verzichten. „Für uns ist aber nur entscheidend, was wir machen. Großaspach kommt hierher, sie müssen sich dann nach uns richten“, so Brand.

Jedoch konnte der FCH nur eins der vier zurückliegenden Spiele gegen diesen Gegner für sich entscheiden. Doch Brand macht Mut: „Wir sind gewappnet und wissen, was der Gegner vor hat. Ich erwarte nicht, dass sie Vollgas nach vorn spielen. Deshalb müssen wir geduldig sein, Ruhe bewahren, um dann auch die Torchancen gut herauszuspielen – und im richtigen Moment zuzuschlagen.“