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Hansa Rostock Das 0:6 von Darmstadt soll vergessen gemacht werden

Von VOBE | 14.03.2014, 09:12 Uhr

Hanseat Savran vor dem morgigen Rückspiel: „Wer dafür extra motiviert werden muss, ist fehl am Platze“

Fußball-Drittligist FC Hansa (5./43) hat etwas gutzumachen: die Schande vom 21. September 2013, als beim SV Darmstadt 98 (3./ 50) mit 0:6 verloren wurde. Morgen um 14 Uhr steigt in der DKB-Arena das Rückspiel. „Wer dafür extra motiviert werden muss, ist hier fehl am Platze. Das war die schlimmste Niederlage, die ich überhaupt erlebt habe, ein rabenschwarzer Tag auch für den Verein“, erinnert sich Halil Savran mit Schaudern.

Der Angreifer war zuletzt bei Borussia Dortmund II im eigenen Strafraum mit seinem Keeper Jörg Hahnel zusammengerasselt (12.), erlitt dabei ein Hämatom an der Schulter. Er wird aber im Gegensatz zu seinem Sturm-Kollegen Mustafa Kucukovic (Muskelfaserriss Wade/fällt vier bis sechs Wochen aus) morgen spielen können, verlangt von sich und seinen Kollegen: „Jeder muss sich zerreißen!“ Denn der jüngste 1:0-Sieg bringe nur etwas, „wenn wir auch zu Hause den Bock umstoßen“. In der Tat stünde dem FCH eine Verbesserung seiner bisherigen Heimbilanz (5 S, 4 U, 4 N) gut zu Gesicht – auswärts ist 2013/14 schon siebenmal gewonnen worden…

Cheftrainer Andreas Bergmann fehlte in Darmstadt wegen Erkrankung. Ihm blieb das Live-Erlebnis erspart, wie 1,97-m-Mann Dominik Stroh-Engel innerhalb von 25 Minuten vier seiner bislang 22 Saisontore erzielte. „Gerade gegen ihn müssen wir sehr wachsam sein, doch wäre es ein Fehler, sich nur auf ihn zu fokussieren, weil dadurch Räume für andere frei werden würden“, so Bergmann. „Wir haben bei diesem 0:6 naiv nach vorne gespielt, versuchen jetzt, es viel, viel besser zu machen. 10 000
Zuschauer – und ich hoffe, es werden noch mehr – sind Verpflichtung genug. Wir müssen die Überzeugung haben, diesen Gegner schlagen zu können.“