Ein Angebot des medienhaus nord

Fußball in Rostock Die Fans des FC Hansa geben Streli Mamba einen Adrenalinschub

Von Andre Gericke | 11.09.2021, 07:00 Uhr

Der 27-Jährige war an den ersten fünf Spieltag der schnellste Spieler der 2. Bundesliga, doch am meisten puschen ihn die Zuschauer.

Mit 35,97 km/h war der Rostocker Streli Mamba an den ersten fünf Spieltagen der schnellste Spieler in der 2. Fußball-Bundesliga. Doch dieser Fakt interessiert den Hansa-Stürmer nur am Rande.

„Das puscht mich nicht hoch. Man kann schnell unterwegs sein, muss aber auch den Ball mitnehmen. Ich wäre lieber der langsamste Spieler, wenn ich dafür mehr Tore erzielt hätte.“
Streli Mamba, Stürmer des FC Hansa

Der 27-Jährige zieht die Kraft eher aus den Zuschauern. „Die Fans in Rostock sind schon speziell, vor allem brutal laut. Das puscht mich. Wenn ich rausgehe und die Fans höre, dann gibt mir das schon einen Adrenalinschub“, sagt Streli Mamba.

Weiterlesen: Der FC Hansa bleibt für Marcel Schuhen ein besonderer Verein

Bislang hat der Stürmer, der für den SC Paderborn bereits fünfmal in der 1. Bundesliga getroffen hat, ein Tor für den FC Hansa erzielt. Zuletzt beim 0:3 in Bremen vergab er die große Chance zum 1:1-Ausgleich vor der Pause. „Ich ärgere mich schon sehr über das Ding. Von zehn Versuchen mache ich normalerweise neun rein. Ich habe versucht, genau zu zielen und dann passiert das mal. Doch auch Weltspieler treffen manchmal das Tor nicht“, so Streli Mamba.

Sonntag 13.30 Uhr gegen Darmstadt

Der Offensivmann weiß, dass mit dem SV Darmstadt am Sonntag ab 13.30 Uhr im Ostseestadion ein harter Brocken wartet. „Die kommen mit breiter Brust hierher. Sieben Punkte aus drei Spielen und zwölf erzielte Tore zeigen schon die Qualität. Wir brauchen uns aber auch nicht kleiner machen, als wir sind. Wenn jeder seine Leistung abruft, dann können wir auch in diesem Spiel das Maximale herausholen“, so der Offensivmann, der in den ersten fünf Partien über die rechte Seite kam: „Ich fühle mich in der Spitze wohler, bin aber variabel und kann auch über die Außen kommen. Von dort ist der Weg zum Tor natürlich ein bisschen weiter, als von der Mitte aus. Am Ende spiele ich aber dort, wo der Trainer mich aufstellt. Zur Nor auch in der Innenverteidigung.

Weiterlesen: Mehr Nachrichten zum FC Hansa Rostock