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FC Hansa Rostock Ein überragender Teamgeist

Von GERI | 06.02.2018, 08:00 Uhr

Die Kicker des Drittligisten FC Hansa treten in dieser Saison als eine kompakte und absolut willige Einheit auf

Den zwischenzeitlichen Ausgleich im heimischen Ostseestadion gegen den FC Rot-Weiß Erfurt weggesteckt und 3:1 gewonnen. Ein heftiges Schneetreiben sowie dem miesen Platz in Meppen getrotzt und 2:0 gewonnen. Der Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock hat nach der Winterpause mit zwei Siegen in Serie einen perfekten Start hingelegt und dabei unter Beweis gestellt, dass sich das Team immer mehr zu einem eingeschworenen Haufen entwickelt. „Das war ein Zeichen als eine Mannschaft, die einen Riesencharakter hat. Wir treten als Team kompakt auf und damit meine ich alle Spieler, auch die, die nicht zum Einsatz gekommen sind. Wir müssen einfach immer das Herz auf den Platz bringen und das haben wir zuletzt geschafft“, sagt Hansa-Abwehrchef Oliver Hüsing.

Auch Teamkollege Stefan Wannenwetsch lobt die Einstellung der Truppe: „Wir waren einfach nicht zufrieden mit dem ersten Dreier, sondern brutal willig und wollten unbedingt nachlegen. Wir wollen jetzt eine neue Serie starten, denn dafür spielt man schließlich Fußball.“

Neben allen fußballerischen Qualitäten überzeugen die Rostocker vor allem als Einheit – haben einen überragenden Teamgeist. Dies wird dadurch deutlich, dass unter anderem der gelb-gesperrte Marcel Hilßner die rund 400 Kilometer ins Emsland auf sich nahm, um im Fanblock der Rostocker seine Mannschaftskollegen anzufeuern – mit Erfolg.

Der Dreier beim heimstarken SV Meppen – neben Hansa gewann in der Hänsch-Arena in dieser Saison nur der 1. FC Magdeburg –, den den Rostockern gewiss nicht alle Kontrahenten in dieser Klarheit zugetraut hatten, könnte für den weiteren Verlauf der Saison einen richtungweisend Charakter besitzen. „So ein Sieg auf solch einem Platz bedeutet viel für unsere Mannschaft und unsere Stimmung. Das gibt uns viel Kraft und zeigt allen, dass man in dieser Saison mit Hansa Rostock rechnen muss“, so Kapitän Amaury Bischoff.