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Hansa Rostock Gröger will Durchbruch schaffen

Von Redaktion svz.de | 30.06.2015, 08:00 Uhr

In seinem zweiten Jahr beim FC Hansa möchte der Rechtsverteidiger seine Rolle als Reservist ablegen und Stammspieler werden

Zweites Jahr, zweite Chance: Für Hansas Rechtsverteidiger Markus Gröger geht es in der kommenden Saison 2015/16 ums Ganze. Der 24-Jährige kam bei den Rostockern bislang nicht über die Reservistenrolle hinaus, will jetzt aber den Durchbruch schaffen. „Natürlich ist es von jedem das Ziel, auf sich aufmerksam zu machen und einen Stammplatz zu ergattern. Dafür werde ich alles geben“, sagte der Youngster. Rückblick: Vor einem Jahr wurde Gröger von der Reserve von Eintracht Frankfurt verpflichtet. Nach guter Vorbereitung erhielt er unter Trainer Peter Vollmann seine Chance, brachte es hinten rechts bis zur Winterpause auf immerhin zehn Einsätze. Da jedoch in dieser Phase die Ergebnisse nicht stimmten, Gröger sich zudem den einen oder anderen Patzer erlaubte, flog er aus der Startelf. „Hinzu kam, dass ich mich im Spiel gegen Preußen Münster verletzte. Dadurch konnte ich den neuen Coach Karsten Baumann, der im Anschluss kam, nicht von meinen Qualitäten überzeugen.“

Schlimmer noch, in der Winterpause verpflichtete Hansa mit Maximilian Ahlschwede einen gestandenen Abwehrmann, der auf Grögers Position auf Anhieb gesetzt war und die Erwartungen in der Rückrunde erfüllte. „Das kann man keinem verübeln. Mit ,Ahli‘ haben wir viele Spiele gewonnen. Klar, dass der Trainer dann nicht mehr wechselte und es für mich schwer wurde“, nahm der gebürtige Berliner seine Reservistenrolle professionell.

Vielmehr versuchte er im Training weiter Gas zu geben. Lohn war der Einsatz im letzten Punktspiel bei Dynamo Dresden (1:2). „Trotz der Niederlage war es für mich ein Höhepunkt, vor 30 000 Zuschauern aufzulaufen. Und das auf der ungewohnten Position des linken Verteidigers. Da hat der Trainer gesehen, dass er sich, wenn es drauf ankommt, auf mich verlassen kann“, so Gröger. Nach dem Klassenerhalt nimmt Gröger nun also einen neuen Anlauf in einem umformierten Team, das auf ihn einen guten Eindruck macht. „Die Charaktere passen zusammen. In der Kabine herrscht viel Spaß, da werden keine Grüppchen gebildet. Ich glaube, wir können eine gute Mannschaft formen, die frühzeitig nichts mit den Abstiegsplätzen zu tun hat“, sagte Gröger, der zum Saisonauftakt tatsächlich wieder in die Startelf rücken könnte. Der Grund: Maximilian Ahlschwede ist nach seiner Roten Karte gegen Dynamo Dresden in den ersten beiden Partien der neuen Spielzeit gesperrt. Gröger: „Wenn der Trainer mir das Vertrauen schenkt, werde ich versuchen, meine Chance zu nutzen. Stammspieler in der 3. Liga – das wäre doch was!“Laufquartett



Mathias Henn, Marco Kofler, Marcus Hoffmann und Marcel Ziemer absolvierten gestern ein individuelles Programm. „Wie es bei Marcel aussieht, weiß ich nicht genau, aber die anderen drei sollen heute wieder ins Training einsteigen“, so Hansa-Trainer Karsten Baumann.

Zwei Einheiten



Heute wird um 10 (nicht öffentlich) und 16 Uhr trainiert.