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FC Hansa Rostock Hansa beweist Heimstärke

Von mabo | 08.08.2016, 08:00 Uhr

Die Abwehr um die Innenverteidiger Matthias Henn und Marcus Hoffmann steht im Ostseestadion sicher

Dass der FC Hansa Rostock in der 3. Fußball-Liga auch weiterhin eine Heimmacht ist, zeigten die Kicker um Innenverteidiger Matthias Henn und Marcus Hoffmann am Freitagabend. Gegen den SC Preußen Münster ließen sie keinen Treffer zu, wenn auch der 31-jährige Henn ein paarmal rettend vor den Kasten von Torhüter Marcel Schuhen einspringen musste. „Das gehört dazu. Wir Innenverteidiger kommen öfter in so eine Situation, das ist klar. Heute hat es hinten ganz gut geklappt“, sagte Henn nach dem Spiel.

Der Auftritt der Hanseaten gegen die Münsteraner war deutlich stabiler als gegenüber dem Regensburg-Spiel. „Es ist wichtig, dass wir uns hinten überall reinknallen und alles verteidigen. Aber das habe nicht nur ich gemacht, sondern die anderen Jungs auch – gerade in den letzten zehn Minuten mit den vielen Standards. Wir waren wesentlich mutiger nach vorne und haben alles investiert in diesen Sieg“, schätzt der Innenverteidiger ein. Allerdings muss er auch gestehen, dass viele Tormöglichkeiten nicht auf Seiten des FC Hansa entstanden sind, „aber die eine, die wir hatten, haben wir genutzt.“

Dem stimmt auch sein Nebenmann Marcus Hoffmann zu. „Wir haben als Mannschaft einfach viel besser agiert.“ Der 28-Jährige findet insbesondere nach dem Auftritt gegen Regensburg Kritikpunkte: „Bei uns sieht man halt sehr deutlich, ob es ein Heim- oder ein Auswärtsspiel ist. Wir müssen es hinbekommen, dass dieser Unterschied nicht so gravierend ist. Dazu müssen wir uns selbst auswärts in die Verfassung bringen, dass wir da genauso eine Leistung abrufen.“ Die Griffigkeit, Galligkeit und Aggressivität war deutlich besser als noch am ersten Spieltag.

Diese Effektivität muss auch in der Partie am Mittwoch gegen die SG Sonnenhof Großaspach (19 Uhr im Ostseestadion) her. Laut Henn fehle den Hanseaten noch ein wenig die Ruhe am Ball, um die Chancen auszuspielen. Hilfreich sollen dabei zum einen die Querpässe zwischen ihm und Hoffmann sein. „Unsere Stürmer müssen vorne extrem viel marschieren. Von daher ist es völlig normal, dass wir auch mal nur verschieben und versuchen, die Passwege in die Tiefe zuzumachen“, so Henn.

Er sieht darin aber auch Entwicklungspotenzial für seine Arbeit: „Wir müssen es dann schaffen, noch ein oder zwei Anspielstationen mehr zu kreieren, das macht es uns dann deutlich einfacher.“