Ein Angebot des medienhaus nord

FC Hansa Rostock Janis Blaswich fliegt wieder

Von MABO | 09.01.2018, 08:00 Uhr

Hansas Keeper liegt bei seinem Comeback nach der Leisten-Operation im Plan. Aufstieg ist in der Rückrunde das Ziel

Zurück auf dem Rasen und am Ball ist Hansas Torhüter Janis Blaswich. Am vergangenen Wochenende absolvierte der 26-Jährige individuelle Einheiten mit Torwartcoach Stefan Karow und vermeldet: „Mir geht es so weit gut. Noch trainiere ich individuell, aber bin im Plan.“ Dennoch will sich der Stammkeeper des Rostocker Fußball-Drittligisten mit Prognosen über seine Rückkehr ins Mannschaftstraining zurückhalten. „Er hat schnellkräftige Sachen gemacht und das sah alles gut bei ihm aus. Ich denke, dass er in dieser Woche schon bei der einen oder anderen Trainingseinheit dabei sein wird“, erklärt FCH-Coach Pavel Dotchev.

Ob es schon für einen Einsatz bei der SG Sonnenhof Großaspach am 20. Januar reicht? „Das ist das Ziel. Ich versuche, jeden Tag weiter zu arbeiten. Wir wollen von Tag zu Tag gucken. Für den Auftakt fühlen wir uns gewachsen“, erklärt Blaswich, der trotz des Ausfalls den Zeitpunkt seiner Leisten-OP nicht bereut.

Für den Schlussspurt der Winter-Vorbereitung wird es darauf ankommen, dass die Mannschaft „vom Kopf her klar bleibt. Wir sind jetzt auf dem vierten Platz und müssen einfach weiter von Spiel zu Spiel denken und die Rückrunde vernünftig angehen. Die Einstellung muss passen“.

Wie ein erfolgreicher Schlussspurt in der Liga funktioniert, bewies Janis Blaswich mit der SG Dynamo Dresden, mit der in der Saison 2015/16 den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte. „Es ist sehr viel Kopfsache. Wir müssen uns nicht irgendwie Monatspläne machen. Wir müssen in jedem Spiel alles raushauen, als ob es ein Finale wäre, das ist das Erfolgsrezept und dann ist auch noch einiges drin“, zeigt sich der Schlussmann optimistisch.

Der Zusammenhalt im Team kann sich in jedem Fall positiv auf den Verlauf auswirken. „Man wächst natürlich mit dem Erfolg zusammen. Dennoch werden wir nicht jedes Spiel gewinnen. Und dann wird es wichtig sein, wie wir mit Spielen oder Situationen umgehen, die für uns vielleicht nicht optimal laufen. Da müssen wir dann weiter zusammenstehen“, erklärt er. Denn für den 26-Jährigen ist klar: „Der Aufstieg ist auf jeden Fall das Ziel. Sonst bräuchten wir auch nicht mehr starten.“

Zwei EinheitenHeute wird um 9.30 und 14 Uhr trainiert.