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Hansa Rostock Können stolz sein auf den Punkt

Von BJAR | 08.09.2015, 08:00 Uhr

Das sagt Hansas Stürmer-Neuzugang Soufian Benyamina zum 0:0 in Aue / Torwart Schuhen freut sich über große „Zielspieler“

Mit dem 0:0 beim FC Erzgebirge Aue bleibt der FC Hansa in der 3. Fußball-Liga 2015/16 auswärts ungeschlagen (vorher Chemnitz 1:1, Osnabrück 1:0, Aalen 1:1).

„Es war auf jeden Fall ein gewonnener Punkt, auf den wir stolz und mit dem wir zufrieden sein können. Wir wollten defensiv stehen und Nadelstiche setzen. Das ist uns ein paarmal gut gelungen. Wir hatten auch zwei Riesenchancen. Hätten wir die genutzt, wäre unser Konzept aufgegangen. Aber wir zeigten auch so ein gutes Spiel. Jeder hat sich reingeworfen in die Zweikämpfe“, befand Stürmer Soufian Benyamina, der fünf Tage nach seiner Verpflichtung für die Ostseestädter debütierte.

Weiter geht es bereits am Freitag (19 Uhr Ostseestadion) gegen den FC Energie Cottbus. „Das wird ein ganz anderes Spiel als in Aue. Die haben eine Negativserie (fünf Partien in Folge nicht gewonnen, hingegen vier verloren bei 1:10 Toren – d. Red.) und stehen nach dem 0:4 gegen den VfR Aalen unter Druck“, so Torhüter Marcel Schuhen.

Dass vor ihm in der Innenverteidigung die bis dato feste Größe Dennis Erdmann fehlt (wegen der fünften gelben Karte gesperrt), sieht er nicht als Problem an: „Hoffi (Marcus Hoffmann – d. Red.) kriegt das schon hin.“ Trainer Karsten Baumann sieht das offenbar genauso und legte sich schon kurz nach dem Abpfiff in Aue fest: „Marcus Hoffmann brennt auf seinen Einsatz. Passiert während der Woche nichts, wird er spielen.“

Da mit Christian Dorda noch nicht wieder zu rechnen ist, wird Michael Gardawski erneut links verteidigen, denn, so Baumann, „er ist ein intelligenter Spieler, der sehr gut Situationen erkennt und die nötige Schnelligkeit hat für diese Position. In Aue zeigte er bis auf einen Wackler in der Schlussphase eine richtig gute Leistung.“

Vorstellbar wäre auch, dass gegen Cottbus abermals Soufian Benyamina und Maik Lukowicz gemeinsam im Sturm beginnen. „Dafür, dass sie das erste Mal zusammenspielten, haben sie recht gut harmoniert, wenn ich an die Situation in der 60. Minute denke, als Benyamina gut für Lukowicz auflegte. Sie hängten sich, wie die ganze Mannschaft, rein und arbeiteten viel“, lobte Baumann und brachte es auf den Punkt: „Es kann besser werden, sah aber schon ganz vernünftig aus.“

Marcel Schuhen sieht in dem neuen Angriffsduo auch für sich einen Vorteil: „Mit den beiden habe ich große Zielspieler zum Anspielen (Benyamina 1,89, Lukowicz 1,88 m – d. Red.).“