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FC Hansa Rostock Schuhen warnt vor Neuling vom Rhein

Von okra | 21.03.2015, 09:00 Uhr

Der Hansa-Keeper kennt Fortuna Köln aus seiner Zeit beim 1. FC Köln aus dem Effeff.

Wenn Marcel Schuhen heute (14 Uhr DKB-Arena) mit dem FC Hansa auf den SC Fortuna Köln trifft, ist es für den Keeper ein besonderes Spiel. Der 22-Jährige stand vor seinem Wechsel nach Rostock jahrelang beim 1. FC Köln zwischen den Pfosten und kennt daher den Stadtrivalen aus dem Effeff. „Ich habe schon oft gegen die Fortuna gespielt. Letzte Saison traf ich mit der U 21 des ,Effzeh’ auf das Team. Daher kenne ich noch einige Spieler“, sagt Schuhen.

Damals entschied Fortuna beide Duelle in der Regionalliga West gegen die Bundesliga-Reserve deutlich für sich (5:0, 2:0) und stieg nach einer starken Saison in die 3. Liga auf. „Dadurch haben sie an Ansehen in der Stadt gewonnen und sind hinter dem
1. FC Köln zweite Kraft. Auch Viktoria Köln hat Potenzial. Es waren immer interessante Duelle zwischen den drei Traditionsvereinen“, erinnert sich der Kölner Junge an den Konkurrenz-Kampf in der Rheinmetropole.

Kein Wunder, dass der Neu-Rostocker vor dem heutigen Kontrahenten, der den FC Hansa im Hinspiel mit 1:0 bezwungen hatte, warnt. „Es ist eine Mannschaft, die kampfbetont auftritt, hinten sehr gut steht und dementsprechend wenig Gegentore kassiert hat. Das wird eine schwere Aufgabe für uns“, meint Schuhen.

Ins gleiche Horn stößt sein Trainer Karsten Baumann, der vor seinem Engagement an der Ostsee ebenfalls in Köln beheimatet war. „Ich war öfters im Fortuna-Stadion und habe mir das eine oder andere Spiel angeschaut. Zu Saisonbeginn waren sie noch nicht richtig konkurrenzfähig, haben viele Spiele verloren. Danach traten sie stabiler auf und sind mit aktuell 38 Punkten auf einem guten Weg, den Klassenerhalt zu schaffen“, schätzt der Hansa-Coach ein.

Den streben auch die Rostocker an und wollen sich von der jüngsten 2:3-Niederlage bei Arminia Bielefeld, der ersten in diesem Jahr, nicht von ihrem Weg abbringen lassen. Baumann: „Wir wollen zurück in die Erfolgsspur und 2015 daheim ungeschlagen bleiben. Dann würden wir einen großen Schritt machen.“