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FC Hansa Rostock Teamgeist ist der größte Trumpf

Von MABO | 24.01.2018, 07:30 Uhr

FCH-Offensivmann Stefan Wannenwetsch berichtet, dass der FC Hansa in der Vorbereitung noch enger zusammengerückt ist

Nach der Vorbereitung beginnt jeder Spieler beim Fußball-Drittligisten FC Hansa bei Null. Auch Offensivmann Stefan Wannenwetsch hat die kurze intensive Phase genutzt, um seinen Coach Pavel Dotchev noch einmal mehr von seinen Stärken zu überzeugen. „Ich denke, in der Vorbereitung haben alle ihre Sache sehr gut gemacht, und der Trainer hat nun die Qual der Wahl, kann auf den Gegner reagieren und auch die Trainingseindrücke wirken lassen“, zeigt sich Wannenwetsch eher uneigennützig und stellt sich in den Dienst der Mannschaft.

Doch Pavel Dotchev ist die Steigerung und Verbesserung des 26-Jährigen nicht entgangen: „Was das Spiel nach vorne fortsetzen betrifft, das macht er jetzt auch viel besser“, lobt der Fußball-Lehrer.

„Ich versuche einfach, das umzusetzen, was der Trainer von mir fordert. Manchmal klappt es besser, manchmal nicht so gut. Anscheinend war es nicht so verkehrt in der Vorbereitung“, erklärt Wannenwetsch.

Seine Stärken sieht der 1,78 Meter große Mittelfeldakteur darin, „dass ich einige Lücken zulaufen und auch ein paar nicht so schlechte Bälle nach vorne spielen kann. Aber die anderen Jungs sind auch sehr, sehr gut drauf.“ Und Wannenwetsch ist sich sicher: Der FCH kommt gestärkt aus der Winterpause. „Am Anfang der Rückrunde ist es natürlich immer schwer zu sagen, wo man steht. Aber ich denke nach wie vor, dass wir eine gute Mannschaft haben.“ Damit spricht er aber nicht nur die individuelle Qualität jedes Einzelnen an, sondern viel mehr den Teamgeist der im Sommer neu zusammengestellten Truppe, der einfach stimmt. „Das wird wahrscheinlich jede Mannschaft von sich sagen – der Unterschied bei uns ist, dass es wirklich so ist. Ich habe den Eindruck, dass die Jungs füreinander durchs Feuer laufen würden – und das ist unser größter Trumpf“, erklärt Wannenwetsch und ergänzt: „Es passt bei uns in der Mannschaft super.“ Für ihn habe sich dies in der intensiven Vorbereitung noch einmal bestätigt.

Inwiefern sich dies auf die zu erreichenden Punkte auswirken wird, mag er nicht abzuschätzen. Am Sonnabend geht es für die Hanseaten und deren Fans in der 3. Liga wieder los – im Ost-Duell gegen den FC Rot-Weiß Erfurt (Anpfiff 14 Uhr Ostseestadion). „Im Spiel gegen Magdeburg (3:1 – d. Red.) haben sie zwei Tore durch Standards erzielt – da sind sie brandgefährlich, da müssen wir konzentriert sein. In dieser Liga entscheiden Kleinigkeiten. Kein Team hat etwas zu verschenken, aber wir werden versuchen, das Maximum herauszuholen“, verspricht Stefan Wannenwetsch.