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FC Hansa Traum-Einstand für Soukou

Von bjar | 06.08.2018, 08:42 Uhr

Dem Neuzugang gelingen im ersten Heimspiel beide Treffer beim 2:0-Sieg gegen Braunschweig

Besser hätte der Einstand im Ostseestadion für Cebio Soukou nicht laufen können. Beim 2:0 gegen Eintracht Braunschweig im ersten Heimspiel der Drittliga-Saison 2018/19 erzielte der Neuzugang von Zweitligist Erzgebirge Aue beide Treffer für den FC Hansa. „Es hat auf jeden Fall großen Spaß gemacht, und ich bin sehr froh über dieses Spiel“, sagt der Angreifer.

Nach dem 0:3 zum Auftakt bei Aufsteiger Energie Cottbus zeigten die Rostocker die passende Reaktion und vermieden einen klassischen Fehlstart. „Wir haben auch in Cottbus kein schlechtes Spiel, sondern nur ein paar gravierende individuelle Fehler gemacht. Wir wussten aber auch, an welchen Schrauben wir zu drehen haben. Das sprachen wir klar an und setzten es dann gegen Braunschweig um“, erklärt der 25-Jährige, für den es sein erster Doppelpack im Profifußball war. Letztlich ärgerte sich Soukou sogar ein bisschen, dass es nicht noch mehr Treffer geworden sind. „Ich hatte noch zwei weitere auf dem Fuß, Marco (Königs – d. Red.) und Pascal (Breier – d. Red.) auch. Wir hätten noch mehr Tore schießen müssen. Das ist vielleicht die Kritik, der wir uns stellen müssen“, erklärt Soukou.

Am Ende überwog aber die Erleichterung über einen gelungenen Auftritt mit einem völlig verdienten Sieg über den spielstarken, aber offensiv harmlosen Zweitliga-Absteiger und Aufstiegs-Mitfavoriten aus Niedersachsen. „Wir haben gut gegen den Ball gearbeitet und kaum etwas zugelassen. Zudem sind uns zwei Tore gelungen. Da kann man schon zufrieden sein. Wir wussten, dass es eklig werden würde, und haben den Kampf angenommen“, so der Stürmer, für den auch die Systemumstellung vom 4-3-3 hin zum 4-4-2 mit einen Ausschlag gab: „Wir haben dadurch in jedem Fall kompakter gestanden als in Cottbus. Es hat ganz gut funktioniert.“

Doch jetzt gilt es, nicht nachzulassen. Bereits am Mittwoch kommt der SV Wehen Wiesbaden zum nächsten Top-Duell nach Rostock. „Es ist immer so eine Sache, wie man den Druck aufnimmt und wie es sich auf
das nächste Spiel auswirkt. Wichtig war, dass wir den Sieg geholt haben. Sicher gab es ein Stückweit Erleichterung. Aber Mittwoch geht es gleich weiter.“