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Cottbus Verkorkster Start für den FC Hansa

Von Marie Boywitt | 29.07.2018, 15:02 Uhr

Beim FC Energie Cottbus verloren die Rostocker 0:3 (0:2) vor 15 035 Zuschauern im Stadion der Freundschaft.

Der Sonntagnachmittag begann denkbar ungünstig für die Hanseaten. Bereits nach einer Minute zeigte Referee Sören Storks auf den Punkt im Rostocker Strafraum: Elfmeter für Cottbus. Innenverteidiger Joshua Nadeau hatte erst das Laufduell gegen Streli Mamba verloren und ihn dann im Sechzehner zu Fall gebracht. Gegen Fabio Viteritti entschied sich FCH-Keeper Ioannis Gelios zwar für die richtige Ecke, kam aber nicht mehr an den Ball. So rannten die Rostocker von Beginn an einem Rückstand hinterher.

Mit ansehnlichen Kombinationen spielten sie sich immer mal wieder vor das gegnerischhe Tor, aber der Ball wollte einfach nicht reingehen. Angreifer Marco Königs scheiterte in der 6. Minute sogar aus drei Metern am FCE-Schlussmann Avdo Spahic. Im Vorwärtsgang machten die Hansestädter ein ganz ordentliche Figur, allerdigs das "Sorgenkind" Defensivarbeit haben sie noch nicht richtig in den Griff bekommen. Sie waren zu langsam in der Rückwärtsbewegung, wodurch die Hausherren mit schnellen Aktionen für Gefahr sorgten. So arbeitete sich auch Torschütze Viteritti bis in den Strafraum und netzte per Bogenlampe zum 2:0 ein (20.). In etlichen Zweikämpfen wirkten die Cottbuser bissiger und frischer. Während die Cottbuser Anhänger jeden gewonnen oder geklärten Ball frenetisch feierten, mühten sich die Rostocker in die Pause.

Im zweiten Durchgang wirkten beide Teams in der Mega-Hitze fertig. Abspielfehler und schnelle Ballverluste bei den Rostockern war die Folge. Sie ließen sich zunehmend von den Cottbusern in die eigene Hälfte drängen und konnten sich nicht mehr wirklich befreien. EIne gute Möglichkeit aus dem Gewühl heraus hatte Lukas Scherff, der abzog, aber sein Schuss konnte zur Ecke geklärt werden (71.). Sieben Minuten später hätte Pascal Breier den Anschlusstreffer erzielen können, aber aufopferungsvoll käpfenden Lausitzer waren einfach  nicht zu überwinden. Im Gegenzug kam es sogar noch schlimmer: Das 3:0 aus Cottbuser Sicht durch Felix Geisler (86.) nach einem sehr schlechten Rückpass von Rostocks Vladimir Rankovic, wodurch Keeper Gelios gegen zwei Mann allein war.

Es wartet noch eine Menge Arbeit zum Start in diese 3. Liga auf Hansa-Chefcoach Pavel Dotchev.