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FC Hansa Rostock Maximilian Ahlschwede vor dem Jubiläumsspiel

Von Thomas Baake | 14.05.2019, 17:51 Uhr

Der Rechtsverteidiger läuft am Sonnabend beim VfR Aalen zum 100. Mal in der 3. Fußball-Liga für die Rostocker auf.

Kürzlich war es Stefan Wannenwetsch, am letzten Spieltag der 3. Fußball-Liga 2018/19 könnte Maximilian Ahlschwede hinzukommen: Die Rede ist vom „Club der 100“. Der Rechtsverteidiger steht Sonnabend (13.30 Uhr) beim VfR Aalen vor seinem 100. Einsatz für den FC Hansa Rostock.

Auswärts könnte dabei ein gutes Omen sein, denn nach dem 1:1 gegen den KFC Uerdingen im Ostseestadion stellte Hansas Nummer 34 fest: „Zu Hause tun wir uns schwerer, seitdem ich wieder hier bin. Wir brauchen zu viele Chancen für ein Tor.“

Im Hinspiel Mitte Dezember gegen die Kicker von der Ostalb gab es auch nur ein 1:1 mit einem Treffer von Pascal Breier zum Ausgleich in der Nachspielzeit.

Für den potenziellen Jubilar stehen noch zwei wichtige Wochen mit Hansa an. Nach dem letzten Drittliga-Saisonspiel folgt am 25. Mai (10.30 Uhr im Neustrelitzer Parkstadion) das Landespokalfinale gegen den Torgelower FC Greif. Die Spannung wird also weiter hochgehalten. Dennoch macht Maximilian Ahlschwede die 100 schon etwas stolz. „Es ist natürlich eine coole Marke, ich freue mich darauf und hoffe, dass da noch ein paar Spiele folgen werden“, so der 29-Jährige.

Genau wie beim scheidenden Kapitän Oliver Hüsing ist es auch für „Ahli“ die zweite „Dienstzeit“ bei Hansa. Zwischendurch, 2017/18 und in der 1. Halbserie der laufenden Saison, spielte er bei den Würzburger Kickers.

„Es war vorher (2015 bis 2017 – d. Red.) recht regelmäßig Abstiegskampf für den FC Hansa angesagt, dennoch spielte und spiele ich gerne hier“, sagt der Abwehrmann über seine bisherige Zeit in Weiß-Blau und ergänzt: „Ich will noch ein paar Spiele machen. Zum Revuepassierenlassen ist es noch zu früh.“ Sein Vertrag läuft bis 2020.

Einige Erlebnisse sind bei dem gebürtigen Bad Oldesloer dennoch schon im Gedächtnis gespeichert. „Wichtige Spiele sind hängen geblieben, wie zum Beispiel 2016 das 2:2 bei Dynamo Dresden. Da erzielte ich ein Tor (zum Endstand in der 90. Minute – d. Red.), was auch nicht so häufig vorkommt“, schmunzelt „Ahli“.

Für die Zukunft bei Hansa hat Maximilian Ahlschwede eine klare Botschaft, ganz unabhängig von Jubiläen und Zahlen: „Ich versuche immer Gas zu geben, ob es das 99. oder das 100. Spiel ist.“