Absteiger setzt auf interne Lösung

Alter und neuer Trainer beim TSV Bützow: Thomas Necker wird künftig nur noch im Notfall auf der Platte zu sehen sein, stattdessen konzentriert sich der 37-Jährige in Zukunft auf die Trainertätigkeit bei den Verbandsliga-Männern.
Alter und neuer Trainer beim TSV Bützow: Thomas Necker wird künftig nur noch im Notfall auf der Platte zu sehen sein, stattdessen konzentriert sich der 37-Jährige in Zukunft auf die Trainertätigkeit bei den Verbandsliga-Männern.

Thomas Necker führt das neue Trainer-Trio bei den Verbandsliga-Handballern des TSV Bützow an

Kopf Robert Grabowski.JPG von
18. Juli 2019, 05:00 Uhr

Die Handball-Männer des TSV Bützow sind nach einem Jahr in der MV-Liga zurück in der Verbandsliga. Zum erhofften Derby gegen den Mitabsteiger vom Schwaaner SV wird es aber nicht kommen, weil beide Teams in unterschiedliche Staffeln eingegliedert wurden. Während die Bützower fortan den Westen Mecklenburg-Vorpommerns bereisen, sind die Schwaaner im Osten gefordert. Einen Hauch von MV-Liga bekommen die beiden Truppen zu Saisonbeginn trotzdem noch einmal zu spüren, wenn sie in der ersten Pokalrunde jeweils eine Mannschaft aus der höchsten Landesspielklasse zu Gast haben. Der SSV erwartet am 30. August, 19.45 Uhr, den SV Warnemünde, der TSV empfängt einen Tag später den Ribnitzer HV (17 Uhr). Offizieller Ligastart ist dann der 7./8. September.

Bis dahin gilt es für die Bützower und Schwaaner, sich gut vorzubereiten, denn die Verbandsliga wird sicherlich kein Spaziergang für die beiden „Neulinge“. Bis vor kurzem war beim TSV noch nicht einmal klar, mit welchem Trainer er in die neue Saison geht. Detlef Kröger hatte nach dem Abstieg aus der MV-Liga seinen Rücktritt erklärt. Nun setzen die Bützower wieder auf eine interne und altbewährte Lösung. Thomas Necker wird ab sofort wieder die Geschicke der Warnowstädter leiten – allerdings in enger Zusammenarbeit mit Mario Laß und Bernhard Zisler.


Thomas Necker auch vom Team favorisiert

Necker war intern auch die Wunschlösung der Mannschaft, die ihn schön früh auf die Kröger-Nachfolge favorisierte. Und der 37-Jährige musste dann auch gar nicht lange überlegen. „Ich wollte die Mannschaft nicht hängen lassen. Wir spielen jetzt schon jahrelang zusammen“, erklärt Thomas Necker. Er selbst will nicht mehr aktiv auf der Platte stehen. „Nur noch, wenn wirklich Not am Mann ist“, ergänzt er. Damit das im besten Falle nicht passiert, wolle die erste Mannschaft noch enger mit der „Zweiten“ zusammen arbeiten. Dann sollte es personell auch reichen.

Die Bützower starten am kommenden Mittwoch in die Vorbereitung, zwei Einheiten pro Woche müssen dann reichen, um bis zu den Pflichtspielen fit zu werden. Für das Pokalduell gegen Ribnitz hat der TSV schließlich einiges vor. „Wir wollen eine Runde weiterkommen, würden danach auf den Güstrower HV treffen. Das ist unser Ziel“, sagt Thomas Necker. Bei ihm und seinen Spielern steigt von Tag zu Tag die Vorfreude, dass es nun endlich wieder losgehe mit dem Handball spielen. In der Verbandsliga wollen die 1952er dann auch oben mitspielen, ohne sich dabei auf eine Platzierung festzulegen. „Man wird sehen, wie es läuft. Wir sind eine der ältesten Truppen, viele Spieler sind schon Ü30. Es kommt dann auch drauf an, wie die anderen Teams aufgestellt sind“, sagt Necker. Der Bützower Kader weist im Gegensatz zur abgelaufenen Spielzeit keine Veränderungen vor. Die TSV-Verantwortlichen setzen also auch auf diesen Positionen auf altbewährte Kräfte. Vielleicht ist ja genau das das richtige Erfolgskonzept, so wie vor etwas mehr als einem Jahr, als es mit dem Aufstieg in die MV-Liga klappte.

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