Handball : SSV-Teams vor wichtigen Spielen

Maria Eick steuerte in Warnemünde vier Treffer zum Kantersieg der Schwaaner Frauen bei.
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Maria Eick steuerte in Warnemünde vier Treffer zum Kantersieg der Schwaaner Frauen bei.

Schwaaner Handball-Frauen steuern nach Erfolg in Warnemünde auf Mittelfeldplatz zu / C-Junioren schlagen Schlusslicht deutlich

nnn.de von
14. Dezember 2017, 05:00 Uhr

Wenn alles gut läuft, gehen die Handball-Damen des Schwaaner SV auf einem gesicherten Mittelfeldplatz in das neue Jahr. Dafür müssen sie morgen Abend beim Mecklenburger SV einen Sieg nachlegen, wie es ihnen zuletzt auch beim Tabellenvorletzten, SV Warnemünde II, gelungen ist. Mit 32:21 fiel dieser sogar sehr deutlich aus, was sich positiv auf das Torverhältnis auswirkte (jetzt -9).

Die Schwaaner Frauen gestatteten dem Gegner nicht ein einziges Mal eine Führung geschweige denn einen Gleichstand. Das erste Warnemünde Tor aus dem Spiel heraus ließ der SSV erst in der 14. Minute zu. Zuvor waren die Gastgeberinnen zweimal vom Siebenmeter-Punkt erfolgreich. So richtig absetzen konnten sich die Schwaanerinnen in dieser Zeit aber nicht. Stattdessen schaffte der SV Warnemünde beim 7:8 den Anschlusstreffer. Doch der SSV zog dann auf drei Tore davon (10:7) und führte zur Pause schließlich mit 14:10. Dieser Vorsprung wurde danach kontinuierlich ausgebaut. Erst auf sieben Tore, dann auf zehn (30:20).

Als Tabellenachter haben die Schwaanerinnen nun also eine gute Ausgangsposition vor dem Duell in Dorf Mecklenburg (10.)

Schwaaner SV: Sarah Przibylla, Daniela Zastrau, Jana Abrahamczyk (1 Tor), Julia Müller (1), Josephine Patzner (4), Monique Utzmann, Kathrin Bolte (5), Jenny Reichl (3), Ann-Marie Berger (9/3), Cindy Pinkohs (4), Maria Eick (4), Franziska Gürcke (1), Anika Aude, Jessica Ahrens

Die C-Junioren des Schwaaner SV befinden sich zur Zeit auf dem vierten Tabellenplatz in ihrer Staffel und am kommenden Wochenende geht es in einem wichtigen Spiel gegen den Hagenower SV, der nur einen Sieg vor den Schwaanern auf dem dritten Platz verweilen. Vor diesem Spiel galt es für die Nachwuchshandballer aber eine Pflichtaufgabe zu bewältigen. Gegen den Tabellenletzten aus Sternberg wurden schließlich die sicheren Punkte eingefahren.

Die ersten Minuten nutzten beide Mannschaften, um sich langsam abzutasten. Der richtige Weg für den Erfolg wurde gesucht. Dieser fand sich beim SSV schnell über das Spiel aus dem Rückraum. Die Rückraumspieler erzielten mit schönen Sprungwürfen Tore oder setzten ihren Kreisspieler gekonnt in Szene. Probleme hatten die Jungs des SSV nur in der Defensive, wo sich die flinken Sternberger ein ums andere Mal durchsetzten. Über die Stationen 2:2, 4:2, 6:4 erarbeitete sich der SSV eine 9:6-Führung nach zehn Minuten. Bis zur Pause setzte sich die Mannschaft von Schwaaner Trainer Jürgen Höwt aufgrund der besseren Chancenverwertung durch. Die Nachwuchs-Schwä(ä)ne gingen mit einer 22:17-Führung in die Kabine.

Nach der Pause besann sich die Heimmannschaft nicht auf ihre Stärken. Zu oft suchten sie das Eins-gegen-Eins, kamen dadurch in schlechte Wurfpositionen. Es benötigte einige Minuten und das gefährliche Schrumpfen der Pausenführung (25:23), ehe die Jungs sich wieder fingen. Vor allem Finnegan Wittkopp übernahm dabei einen wichtigen Part, brachte seine Mannschaft wieder auf Kurs und erzielte insgesamt 16 Tore. Das deutliche Endergebnis von 38:29 überstrahlt aber ein wenig die Probleme auf Seiten des SSV-Nachwuchses.

Schwaaner SV: Tim Winter, Fiete Loheit – Leon Heller (7 Tore), Ben Prochnow, Tim Martens (5), Jimmy Clauß (4), Finnegan Wittkopp (16), Ole Voß, (1), Jonas Heyder (1), Tristan Sievertsen, Laurent Frank (1), Bjarne Beyer (3)


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