Fußball-Kreisoberliga : TSV Bützow II ist der Gejagte

Wo geht die Reise hin? Die zweite Fußball-Männermannschaft des TSV Bützow erwartet eine schwere Rückrunde.
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Wo geht die Reise hin? Die zweite Fußball-Männermannschaft des TSV Bützow erwartet eine schwere Rückrunde.

Verbandsliga-Reserve führt nach der ersten Halbserie die Tabelle der Fußball-Kreisoberliga Warnow, Staffel I, an

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12. Februar 2019, 05:00 Uhr

32 von 36 möglichen Punkten holte der TSV Bützow II in der ersten Halbserie der Fußball-Kreisoberliga Warnow, Staffel I. Damit gingen sie als verdienter Spitzenreiter in die lange Winterpause, die sich nun allmählich dem Ende neigt. Das Team um Trainer Maik Wegner ist inzwischen in die Vorbereitungsphase gestartet und ist sich durchaus bewusst, dass die Aufgaben in der Rückrunde wohl noch schwerer werden. „Wir werden die Gejagten sein“, sagt der TSV-Coach. Immerhin haben die Warnowstädter bislang noch kein Punktspiel verloren, lediglich im Pokal-Wettbewerb zogen sie den Kürzeren. Nach der 2:3-Niederlage beim FC Nebelküste Rostock war dann nicht unbedingt abzusehen, dass die Bützower fortan einen Durchmarsch hinlegen. Zehn Siege und zwei Unentschieden stehen zu Buche. Das 2:2 beim SV Grün-Weiß Jürgenshagen am zweiten Spieltag wurmt den Tabellenführer noch immer. „Dort fehlte die Konstanz über 90 Minuten“, blickt Maik Wegner zurück. Im bereits ausgetragenen Rückspiel siegten die Bützower mit 5:0 und zeigten, dass sie es besser können. Mit dem 1:1 beim Rostocker FC II konnte der TSV schon eher leben, zumal er in diesem Spiel arg ersatzgeschwächt war, den Ausgleich aber erst kurz vor Schluss kassierte. Das war gleichzeitig das einzige Spiel, in dem die Bützower weniger als zwei Treffer erzielten.


Beste Offensive, zweitbeste Defensive

Mit insgesamt 44 Toren stellen sie die beste Offensive, die zwölf Gegentreffer sind der zweitbeste Wert nach dem Lokalrivalen FSV Rühn (10). Für Maik Wegner ein Hauptgrund, warum seine Mannschaft so gut dasteht. „Wir haben uns in dieser Hinsicht weiterentwickelt. Nach vorne geht bei uns immer was“, sagt der 46-Jährige.

Doch von all dem können sich die Bützower noch nichts kaufen, denn in der Saison ist gerade einmal Halbzeit. „Wir sind erst bei 50 Prozent“, sagt Wegner. In der Vorbereitung wollen die Bützower nun den Grundstein dafür legen, dass es ähnlich erfolgreich weitergeht. „Wie wir über die Ziellinie kommen, entscheidet sich auch jetzt“, erklärt Maik Wegner. Ein erstes Testspiel am kommenden Sonnabend beim Güstrower SC II (Landesklasse) soll dazu zu dienen, sich wieder an die Wettkampfbelastung zu gewöhnen. Noch weiß der TSV natürlich nicht, wo er steht. „Es geht wieder bei Null los, wir müssen erst wieder in Form kommen“, weiß der TSV-Coach. Neben der läuferischen Grundlage müssen die Bützower auch daran arbeiten, spielerische Lösungen zu finden, denn Trainer Wegner erwartet in der Rückrunde einige Mannschaften, die hinten kompakt stehen, um so den Offensivdrang des TSV zu stoppen. Deshalb tun die Warnowstädter gut daran, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen und trotz der guten Hinrunde den Ball flach zu halten, denn die Konkurrenz schläft nicht. „Wir müssen von Spiel zu Spiel denken. Es warten ungewohnte Situationen auf uns, in denen wir klaren Kopf bewahren müssen. Ich hoffe, dass wir darauf eingestellt sind“, sagt Maik Wegner. Neben der individuellen Qualität, die zweifelsohne vorhanden ist, wird es auch darauf ankommen, wie sich die Bützower Mannschaft präsentiert, wenn auch mal ein Spiel verloren gehen sollte, was immer mal passieren kann. Von personellen Ausfällen ganz zu schweigen, denn der Kader ist nicht üppig besetzt, was sich bei 25 eingesetzten Spielern in der Hinrunde erst einmal anders liest, doch in allen Partien kamen nur drei Mann zum Einsatz.

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