Hallenfußball : TSV mit schwachem Auftritt

Nur Sechster: Stefan Kuchenbecker (l.) verpasste mit der Bützower Ü35 die Titelverteidigung beim Lokschuppenpokal deutlich.
Nur Sechster: Stefan Kuchenbecker (l.) verpasste mit der Bützower Ü35 die Titelverteidigung beim Lokschuppenpokal deutlich.

Der Güstrower SC siegte beim 13. Lokschuppen-Pokal, während Titelverteidiger TSV Bützow (Ü35) nur Sechster wurde

nnn.de von
19. Dezember 2018, 05:00 Uhr

Spannung pur war beim 13. Lokschuppenpokal des ETSV Güstrow in der Sport- und Kongresshalle angesagt, denn keine einzige Mannschaft kam in Turnierverlauf ohne eine Niederlage über die Runden und folglich musste bereits in den Tabellen der Rechenschieber zu Rate gezogen werden.

In Staffel A gewann der ETSV Güstrow sein Auftaktmatch gegen die FZ Kuhs mit 2:0. Dem torreichen 4:4-Remis gegen die SG Güstrow/Liessow folgte ein 1:3 gegen den GSC. Mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel gegen den ESV Lok Rostock wäre das Halbfinale perfekt gewesen, ein Unentschieden hätte für Rang 3 in der Staffel gereicht, die 2:3-Niederlage bedeutete jedoch Staffelschlusslicht. Der GSC gewann auch gegen die Rostocker 3:2, unterlag der SG Güstrow/Liessow mit 0:1 und trennte sich von Kuhs 0:0. Mit den sieben Punkten war der GSC Staffelsieger. Der Sieg des ESV Lok Rostock gegen den ETSV reichte nach 0:3 gegen Kuhs, aber 3:0 über die SG zu sechs Punkten und damit zum Halbfinaleinzug. Kuhs als Dritter und die SG Güstrow/Liessow als Vierter bei jeweils fünf Punkten blieben auf der Strecke.

In Staffel B gewann der starke FC Aufbau Sternberg gegen Kobrow (7:1) und Bützow (5:1) und teilte sich gegen den Rostocker FC (1:1) und Neumühler SV (2:2) die Punkte. Mit acht Punkten war die Halbfinalteilnahme perfekt. Der Rostocker FC gewann auch zweimal (Kobrow 3:0 und Bützow 3:2) und spielte ebenfalls zweimal Remis (Sternberg 1:1, Neumühle 1:1) und war dann mit genau acht Punkten und weniger geschossenen Toren Staffelzweite, aber auch Halbfinalist. Der TSV Bützow (6 Punkte, 2 Siege gegen die hinter ihnen platzierten), Neumühler SV (5 Punkte) und Kobrow (0 Punkte) folgten dann auf den Plätzen.

Im ersten Halbfinale setzte sich der FC Aufbau Sternberg knapp und trotzdem verdient mit 2:1 gegen den ESV Lok Rostock durch. Nach den 1:1 im zweiten Halbfinale zwischen dem GSC und dem Rostocker FC musste das Penaltyschiessen für den Finaleinzug herangezogen werden. Die Güstrower waren nach zwei starken Paraden von Michael Krüger mit 4:3 erfolgreich.

Im Spiel um den Wanderpokal „rote Laterne“, also Platz 10, konnte der ETSV sich gegen den Vorjahrstitelträger dieses Pokals SV Kobrow mit 4:0 durchsetzen und Kobrow somit erneut beschenken. Der Neumühler SV, bei ihrer dritten Teilnahme zum dritten Mal das Halbfinale verpasst, bezwangen die SG Güstrow/Liessow mit 4:2 und wurden Siebter. Das Spiel um Platz fünf war von der Begegnung her das Vorjahrsfinale. Die FZ Kuhs konnten sich in diesem Jahr gegen den TSV Bützow mit 3:2 durchsetzen und Platz fünf sichern. Das kleine Finale um Platz drei war eine reine Rostocker Angelegenheit. In jenem Derby bezwang der viermalige Turniersieger ESV Lok Rostock den RFC mit 2:1. Im Finale war der GSC die bessere Mannschaft und siegte mit 2:0 erstmals und verdient.


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