Fußball : Überraschendes Pokal-Aus

Endstation: Tom Dittmann schied mit dem FSV Rühn in der zweiten Runde des Kreispokals beim TSV Langhagen/Kuchelmiß überraschend aus.
Endstation: Tom Dittmann schied mit dem FSV Rühn in der zweiten Runde des Kreispokals beim TSV Langhagen/Kuchelmiß überraschend aus.

Stadtwerke Rostock-Cup, 2. Runde: TSV Langhagen/Kuchelmiß – FSV Rühn 2:1 (1:0)

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11. September 2019, 05:00 Uhr

Fußball-Kreisoberligist FSV Rühn schied unerwartet bereits in der zweiten Runde des Kreispokals aus. Beim Kreisligisten TSV Langhagen/Kuchelmiß unterlagen die Mannen um Trainer Mathias Frehse mit 1:2.

Dabei waren die Rollen eigentlich klar verteilt, doch ihrer Favoritenrolle wurden die Rühner nicht gerecht. In den 90 Minuten ließen sie vieles vermissen. Ein katastrophaler Platz in Lalendorf und ein Gegner, der keinen Ball kampflos verloren gab, taten ihr übriges. „Mit Betreten des Platzes haben wir uns mit vielen anderen Sachen beschäftigt“, erklärt Frehse, wohlwissend, dass das löchrige Geläuf bei den Spielern im Kopf eine Rolle spielte, denn zum einen war die Verletzungsgefahr groß, zum anderen ein sauberes Passspiel kaum möglich. Der FSV hatte zwar durchweg mehr Ballbesitz und hätte auch einen klaren Strafstoß bekommen müssen, wirklich produktiv beziehungsweise erfolgreich war er damit jedoch nicht. Stattdessen wurde der TSV Langhagen/Kuchelmiß immer wieder mit langen Bällen und durch seinen großen und schnellen Stürmer gefährlich. Diese Situationen spielten die Hausherren dann zwar nur schwach aus, nach 22 Minuten waren sie dafür fast von der Mittellinie erfolgreich. Ohne groß zu gucken, hielt der Schütze mit einer Bogenlampe einfach drauf.

Im zweiten Abschnitt standen die Rühner schließlich etwas tiefer, um den TSV mehr zum spielen zu zwingen. Verdienterweise erzielte Patrick Schulz auch den Ausgleich nach einer Ablage im Strafraum (59.). Das ohnehin nicht schön anzusehende Spiel bot auch danach allerdings nicht mehr Höhepunkte und es plätscherte vor sich hin – ohne wirkliche Ideen auf beiden Seiten. Negativer Höhepunkt aus Rühner Sicht war die 88. Minute. In Folge eines eigenen Einwurfs in der gegnerischen Hälfte verloren die Gäste wiederholt vermeidbar den Ball, welcher wiederum nach vorne geschlagen wurde, wo ein Langhagener das Eins-gegen-Eins gewann und auch vor dem Torwart cool blieb. In der trotz etlichen Unterbrechungen fast nicht vorhanden Nachspielzeit reichte es auch nur noch für zwei lange Bälle vor das gegnerische Tor, aber es sollte nicht mal mehr für die Verlängerung reichen. „Es ist enttäuschend, wie wir uns der Niederlage ergeben haben. In der zweiten Halbzeit haben wir zwar den Kampf besser angenommen, waren aber im Abschluss zu harmlos. Es lag aber nicht nur am Platz“, sagt Mathias Frehse.

FSV Rühn: Paul Adam – Martin Finck, David Pusch, Dirsam Farho, Markus Behn (46. Volker Höter), Paul Lemke, Max Deisting, Robert Schlicht, Ole Grabow (46. Patrick Schulz), Tom Dittmann, Charlie Dahlmann


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