Fußball-Verbandsliga : GSC stoppt den Negativtrend

Tankt sich durch: GSC-Angreifer Sava-André Mihajlovic (Mitte) behauptet sich gegen zwei Ueckermünder, brachte die Güstrower schließlich mit einem verwandelten Foulelfmeter auf die Siegerstraße.
Tankt sich durch: GSC-Angreifer Sava-André Mihajlovic (Mitte) behauptet sich gegen zwei Ueckermünder, brachte die Güstrower schließlich mit einem verwandelten Foulelfmeter auf die Siegerstraße.

Fußball-Verbandsliga, 7. Spieltag: Güstrower Männer gewinnen nach zuvor drei Niederlagen mit 3:1 gegen den FSV Einheit Ueckermünde

Kopf Robert Grabowski.JPG von
30. September 2019, 05:00 Uhr

In der Fußball-Verbandsliga sendete der Güstrower SC nach drei Niederlagen in Folge ein Lebenszeichen. Gegen den FSV Einheit Ueckermünde siegten die Mannen um Trainer Holger Scherz im heimischen Jahnstadion mit 3:1 (1:1). „Wir haben den Negativtrend erst einmal gestoppt, sind aber noch lange nicht raus aus unserer kleinen Krise“, betont der GSC-Coach. Auch wenn er damit ein wenig auf die Euphoriebremse tritt, stimmt ihn der Auftritt seiner Mannschaft durchaus positiv. „Die Jungs haben das sehr gut gemacht, haben sogar Rückschläge weggesteckt. Es war ein absoluter Teamgeist zu spüren“, erklärt Holger Scherz. In der Anfangsphase blieb aus Güstrower Sicht nämlich ein Elfmeterpfiff aus und auf der anderen Seite gingen die Gäste auch noch in Führung (14./Adam Celeban). Der GSC spielte aber so weiter, als wenn nichts gewesen wäre und kam durch Tim Schumacher relativ zügig zum Ausgleich (22.). Dieser eine Treffer bis zur Pause war dann aber viel zu wenig für die Barlachstädter. „Wir hatten ein Chancenverhältnis von 7:3. So viele hatten wir die letzten drei Spiele nicht“, bemängelt Scherz die Chancenverwertung.

Für seine Mannen ging es im zweiten Durchgang darum, daran anzuknüpfen. Nachdem Sava-André Mihajlovic dann im Strafraum regelwidrig gehalten wurde, erzielte der Torjäger selbst das überfällige 2:1 für den GSC (51.). „Dieses Tor hat uns in eine bessere Lage versetzt, Ueckermünde hat uns viel mehr Räume angeboten, dadurch kamen wir gut ins Kontern“, beschreibt Scherz die Wichtigkeit dieses Treffers. Die Güstrower ließen es sich auch nicht mehr nehmen und sorgten mit dem 3:1 durch Schumacher für die vorzeitige Entscheidung (77.). „Aufgrund der besseren Torchancen ist es ein verdienter Sieg“, resümiert Holger Scherz. Was ihn aber ärgert, ist, dass sich Lukas Möller kurz nach seiner Einwechslung eine Bänderverletzung zuzog und damit wohl längere Zeit fehlen wird.

Güstrower SC: Florian Kirsch – Marvin Bartelt, Vinzent Writschan, Sven Bildhauer, Tim Schumacher (77. Lukas Möller/83. Patrick Runzer), Fabian Weidmann, Rico Keil, Tim Peters (63. Enrico Karg), Jonas Reister, Sava-André Mihajlovic, Björn Plate

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