Faustball : „Klein trifft Groß“

Die Faustball-U12 des Güstrower SC: Micha Ohloff, Felix Fischer, Amelie Hanke, Neele Bieber, Hannah Weidemann, Florian Ohloff, Lara Thyben, Jeppe Tandelmayer, Toni Freiknecht (von vorne nach hinten).
Die Faustball-U12 des Güstrower SC: Micha Ohloff, Felix Fischer, Amelie Hanke, Neele Bieber, Hannah Weidemann, Florian Ohloff, Lara Thyben, Jeppe Tandelmayer, Toni Freiknecht (von vorne nach hinten).

Güstrower U12-Faustballer werden 17. bei den Deutschen Meisterschaften im schleswig-holsteinischen Kellinghusen

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10. September 2019, 05:00 Uhr

Der 8000-Seelen-Ort Kellinghusen in Schleswig-Holstein wurde kurzzeitig zum Nabel der deutschen Faustball-Welt. Unter dem Motto „Klein trifft Groß“ veranstaltete der ansässige VfL Kellinghusen mit der zeitgleichen Austragung der Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen sowie zusätzlich der Altersklasse U12 ein ganz besonderes Event. Die U12-Mannschaft des Güstrower SC hatte sich als konkurrenzloser Landesmeister Mecklenburg-Vorpommerns die Teilnahme gesichert.

Nach langen Monaten voller intensiver Trainingseinheiten und lehrreicher Punktspiele wurde das erste Gruppenspiel gegen den TuS Wakendorf angepfiffen. Die greifbare Nervosität konnte zu Beginn noch nicht ganz abgeschüttelt werden, doch nach dem Verlust des ersten Satzes wurde zur Beruhigung des Nervenkostüms im zweiten Durchgang immerhin ein Unentschieden erspielt und der erste Punkt stand auf der Habenseite.

Im zweiten Spiel wartete der MTV Wangersen auf die jungen Güstrower Sportler, die wie im vergangenen Jahr mit einer gemischten Jungen- und Mädchenmannschaft in der männlichen Klasse starteten. Das gegnerische Team erzeugte großen Druck, doch der GSC konnte beide Sätze mit großem Kampfgeist eng gestalten und ein Remis erkämpfen.

Allerdings ging das dritte Spiel gegen den TuS Frammersbach am Ende verloren. Der Gegner verstand es ausgezeichnet, die Schwächen auf Güstrower Seite zu nutzen.

Diese bittere Niederlage sollte auch in das vierte Spiel hinein nachwirken, als der erste Satz gegen die späteren deutschen Meister vom TV Unterhaugstett mit 1:11 abgegeben wurde. Jedoch zeigten die Güstrower Kinder eine bemerkenswerte Reaktion, stemmten sich mit aller Macht gegen die Niederlage und wurden im zweiten Durchgang nur knapp mit 9:11 geschlagen.

Keineswegs enttäuscht ging es ins letzte Gruppenspiel gegen den TV Leichlingen, der ebenfalls sein ganzes Können aufbieten musste, um die wackeren Güstrower mit 0:2 (7:11; 9:11) zu besiegen.

Am Ende des Tages stand Tabellenplatz 5 in der Gruppe und somit wurde um die Plätze 17 bis 20 gespielt. Selbstbewusst wurde das Ziel ausgegeben, die beiden dafür nötigen Siege einzufahren und gleichzeitig allen neun Spielern des Kaders noch einmal die Gelegenheit zu geben, ihr Können zu zeigen. So wurde im ersten Spiel gegen den TuS Wickrath losgelegt wie die Feuerwehr und der erste Satz klar mit 11:4 gewonnen. Das folgende 8:11 im zweiten Durchgang lag dann eher weniger an der vorgenommenen Rotation, sondern am Zwischenzeitlichen Verlust der spielerischen Linie. Im Entscheidungssatz wurde dann mit einer Energieleistung per 12:10 der erste Sieg bei dieser DM errungen. Abschließend stand den Güstrowern dann der Ahlhorner SV, der in Faustballkreisen einen hervorragenden Ruf für seine Nachwuchsarbeit genießt, gegenüber. Wieder ging es über drei Sätze, mit dem besseren Ende für den GSC (4:11, 12:10. 11:7).

Güstrower SC: Felix Fischer, Jeppe Tandelmayer, Toni Freiknecht, Neele Bieber, Micha Ohloff, Florian Ohloff, Lara Thyben, Amelie Hanke und Hannah Weidemann.





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