Fußball-Verbandsliga : Missglückte Rückkehr

Erfolgloser Auftritt an alter Wirkungsstätte: Rico Keil verlor dem Güstrower SC bei seinem Heimatverein FSV Kühlungsborn mit 2:3
Erfolgloser Auftritt an alter Wirkungsstätte: Rico Keil verlor dem Güstrower SC bei seinem Heimatverein FSV Kühlungsborn mit 2:3

Fußball-Verbandsliga, 8. Spieltag: FSV Kühlungsborn – Güstrower SC 3:2 (3:2)

Kopf Robert Grabowski.JPG von
07. Oktober 2019, 05:00 Uhr

Am achten Spieltag der Fußball-Verbandsliga kassierte der Güstrower SC in Kühlungsborn bereits seine vierte Saisonniederlage und vermasselte somit den Generalprobe für den Saisonhöhepunkt am kommenden Sonnabend im Landespokal gegen den FC Hansa Rostock. 2:3 hieß es am Ende aus GSC-Sicht an der alten Wirkungsstätte von Trainer Holger Scherz, Björn Plate und Rico Keil, für die die Rückkehr somit missglückte.

Alle fünf Treffer der Partie fielen bereits im ersten Durchgang. Tor Nummer eins ging auf das Konto von Alexander Fogel, der einen Querpass von Tom Wilke im Güstrower Tor unterbrachte (9.). Als die Kühlungsborner kurzzeitig hinten zu offen waren, nahm Jonas Reister einen Diagonalball von Björn Plate direkt und traf sehenswert zum 1:1 für den GSC (17.). Der Torschütze war kurze Zeit später auch maßgeblich an der Gäste-Führung beteiligt, als er von der rechten Seite Enrico Karg bediente, der zum 2:1 vollendete (21.). Die kurzweilige Partie bot dann weitere Torchancen, ehe FSV-Kicker Hannes Mietzlfeld den lauernden Alexander Fogel mit einer Flanke mustergültig bediente und der Angreifer den Ball schließlich einnickte (35.). Mit seinem dritten Streich drehte Fogel das Spiel dann erneut zugunsten der Kühlungsborner. Der GSC konnte eine Flanke nicht entscheidend klären und Fogel reagierte Gedankenschnell (39.). „Grundsätzlichen haben wir ein gutes Spiel gemacht, den Gegner bei den Gegentoren aber völlig aus den Augen verloren“, ärgert sich Holger Scherz über das Deckungsverhalten seiner Mannen.

Die Güstrower waren im zweiten Durchgang also dazu gezwungen, noch eine Schippe draufzulegen. Sie machten dann auch gleich mächtig Dampf, fanden aber nicht den Weg zum Tor. Kühlungsborn verteidigte geschickt, auch mit vielen kleineren Fouls. So wurde der Spielfluss vom GSC gestört. „Wir waren permanent am Drücker, haben aber keine Lösungen gefunden gegen einen Gegner, der überhaupt nicht mehr daran interessiert war, Fußball mitzuspielen und den Ball nur noch hinten rausgekloppt hat“, sagt Holger Scherz, dem mit Sava-André Mihajlovic (krank) und Tim Schumacher (verletzt) zwei wichtige Offensivleute fehlten. „Der Hauptgrund für die Niederlage ist aber, dass wir es den Kühlungsbornern bei den Toren viel zu leicht gemacht haben“, so das Fazit von Holger Scherz.

Güstrower SC: Florian Kirsch – Marvin Bartelt, Vinzent Writschan, Sven Bildhauer, Patrick Runzer (Paul Mazarin), Enrico Karg, Fabian Weidmann, Rico Keil, Tim Peters, Jonas Reister, Björn Plate

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