Fußball-Verbandsliga : Mit der Torausbeute unzufrieden

In der Erfolgsspur geblieben: Jonas Reister (am Ball) gewann mit dem Güstrower SC in Boizenburg mit 3:0.
In der Erfolgsspur geblieben: Jonas Reister (am Ball) gewann mit dem Güstrower SC in Boizenburg mit 3:0.

Fußball-Verbandsliga, 10. Spieltag: Güstrower SC siegt bei der SG Boizenburg „nur“ 3:0 (1:0)

Kopf Robert Grabowski.JPG von
28. Oktober 2019, 05:00 Uhr

In der Fußball-Verbandsliga hat der Güstrower SC am zehnten Spieltag einen Sprung auf Rang fünf gemacht. Die Scherz-Elf siegte bei der SG Aufbau Boizenburg mit 3:0 (1:0) und profitierte von der gleichzeitigen 1:2-Niederlage des SV Pastow gegen den Malchower SV. Für den GSC war es zugleich der zweite Zu-Null-Sieg in Folge. ,,Das freut mich“, sagt Trainer Holger Scherz.

Für zahlreiche Glücksgefühle sorgte das Auftreten seiner Mannschaft bei ihm aber nicht. ,,Wir wollten von Anfang an Gas geben und daran anknüpfen, wo wir gegen Warnemünde aufgehört haben. Das ist uns fußballerisch aber nicht ganz so gelungen“, erklärt Scherz. Trotzdem hatten die Güstrower das Geschehen jederzeit im Griff und standen vor allem defensiv total stabil. ,,Wir haben überhaupt nichts zugelassen“, sagt der GSC-Coach. Diese Konsequenz ließ der Gast in der Offensive jedoch vermissen. Bei einem Chancenverhältnis von 7:0 sprang am Ende lediglich ein Treffer durch Sava-André Mihajlovic heraus (32.). Dieser knappe Vorsprung zur Pause sorgte bei den Barlachstädtern allerdings für verschärfte Sinne. ,,Man hat ja immer die Befürchtung, dass ein Fehler sofort bestraft wird und man am Ende dasteht und nicht weiß, warum man das Spiel nicht gewonnen hat“, sagt Holger Scherz.

Dementsprechend wirkte der 49-Jährige mahnend auf seine Mannschaft ein, die die Zügel dann auch nicht schleifen ließ. Bis zum zweiten Treffer mussten sich die Güstrower aber noch bis zur 71. Minute gedulden, ehe erneut Sava-André Mihajlovic nachlegte. Für den Angreifer war es bereits das zehnte Saisontor. Den 3:0-Endstand erzielte dann der kurz zuvor eingewechselte Tim Schumacher (85.). Das Ergebnis stimmte somit, die Leistung nur teilweise: ,,Ich hätte mir gewünscht, dass wir das Spiel schon in den ersten Minuten auf Richtung Sieg gestellt hätten. In Zukunft sollten wir unsere Chancen besser nutzen, ansonsten können wir noch in Schwierigkeiten geraten“, sagt Scherz. Mit nunmehr 18 Punkten dürfen die Güstrower weiterhin nach oben schielen, denn der Abstand zu Tabellenführer FC Anker Wismar beträgt nur sechs Zähler.

Güstrower SC: Florian Kirsch – Marvin Bartelt, Vinzent Writschan (56. Tim Peters), Paul Mazarin, Sven Bildhauer, Fabian Weidmann, Rico Keil (80. Tim Schumacher), Jonas Reister, Sava-André Mihajlovic, Björn Plate, Björn Boy (85. Lukas Möller)


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