Leichtathletik : Die üblichen „Verdächtigen“

Und ab...: Auf das richtige Timing kommt es in der Staffel an, wie hier Hagenows Charlotte Lenz und Flora Afrifah beim letzten Wechsel auf dem Weg zu Silber über die 4x200 Meter zeigen.
Und ab...: Auf das richtige Timing kommt es in der Staffel an, wie hier Hagenows Charlotte Lenz und Flora Afrifah beim letzten Wechsel auf dem Weg zu Silber über die 4x200 Meter zeigen.

Junge Hagenower Leichtathleten zeigen sich beim Weihnachtsportfest des Schweriner SC in guter Form.

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10. Dezember 2019, 00:00 Uhr

Wenn es in der Region um Leichtathletik-Wettkämpfe in der Halle geht, dann spielt sich das Geschehen zumeist in der Schweriner Laufhalle ab. Zum Jahresende hin ist dort fast jedes Wochenende etwas los. Diesmal stand das Schüler-Weihnachtssportfest des Schweriner SC auf dem Programm. Junge Sportler (bis 13 Jahre) aus 15 Vereinen hatten aus fünf Bundesländern den Weg in die MV-Landeshauptstadt gefunden. Sie sorgten für zum Teil sehr gut besetzte Starterfelder und Ergebnisse, die sich sehen lassen konnten.

Auch die Teilnehmer des Hagenower SV präsentierten sich von ihrer Schokoladenseite. „Sie haben ihre Form mit sehr vielen persönlichen Bestleistungen nachgewiesen“, fasste ein zufriedener Trainer Fred Bahr die Auftritte seiner Schützlinge zusammen. Letztlich waren es die üblichen „Verdächtigen“, die sich als Medaillensammler betätigten. In der Altersklasse (AK) M13 sicherte sich Malte Tiltmann einen kompletten Medaillensatz. Die Kugel stieß Malte als Sieger mit 13,61 m so weit wie noch nie, im Weitsprung knackte er die 5-m-Marke (5,04 m), was Bronze bedeutete. Hinzu kam ein zweiter Platz im 60-m-Sprint (8,36 sec.).

Die Hagenower zeigten in dieser Altersklasse einmal mehr ihre 800-m-Qualitäten. Mattes Groß gewann den Lauf (2:30,9 min.), Jonas Wallschläger wurde Dritter (2:37,9 min.). Und bei den Mädchen setzte sich Alica Lühr in dieser Disziplin durch (2:34,8 min.). Mattes wurde zudem Dritter im Sprint (8,60 sec.) und Fünfter im Weitsprung (4,58 m), Alica holte sich ihre zweite Medaille als Drittplatzierte über die 60-m-Hürden (11,01 sec.). Charlotte Lenz sprintete zur drittschnellsten Zeit (8,53 sec.). Sie gehörte auch zum 4x200-m-Quartett (U14), das in der Besetzung Leonie Tippelt, Jasmin Lüders, Charlotte Lenz und Flora Afrifah auf den zweiten Platz lief (1:57,6 min.). Über die Sprintdistanz in der W12 landeten Leonie (8,76 sec.) und Flora (8,88 sec.) auf den Rängen drei und vier. Die gleichen Platzierungen gab es im Hochsprung für Maja Pietruschinski (1,25 m) und Jasmin Lüders (1,20 m). Beide traten auch im Weitsprung an, wo es zu den Plätzen acht und sechs reichte.

Und dann war da ja auch noch die AK10, in der die HSV-Mädels maßgeblich den 50-m-Sprint bestimmten. Frida Huth (7,65 sec.) siegte vor Maria Afrifah (7,72 sec.). Maria Dreyer wurde Sechste (8,54 sec.). Frida war eigentlich sogar noch schneller. Doch ausgerechnet in diesem Lauf hatte die Technik ihren einzigen Aussetzer an diesem Tag. Und so fanden die 7,59 sec. der 9-jährigen Hagenowerin, die Landesrekord bedeutet hätten, keine Anerkennung. Bei der Wiederholung kam es zu den zuvor erwähnten Resultaten. Maria Afrifah war auch im Weitsprung ganz vorne mit dabei (4,04 m/2.). Bei den gleichaltrigen Jungs gewann Jonas Schatz über 800 m (2:52,7 min.) und 50 m (7,84 sec.) Silber und Bronze. Im Weitsprung wurde er Vierter (4,06 m).

Der letzte Wettkampf des Jahres geht am 21. Dezember über die Bahn. Dann starten an gleicher Stelle die „Großen“ (AK14 bis Senioren) bei ihrem Weihnachtssportfest noch einmal die Jagd nach Zehntelsekunden und Zentimetern.

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