Ringer Verein Lübtheen : Einen Ringer-Riesen herausfordern

Der mehrfache deutsche Meister Emanuel Krause (in Rot) kam bisher bei allen sechs Kämpfen für den RV Lübtheen zum Einsatz.
Der mehrfache deutsche Meister Emanuel Krause (in Rot) kam bisher bei allen sechs Kämpfen für den RV Lübtheen zum Einsatz.

Der RV Lübtheen hat zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde den mehrfachen deutschen Mannschaftsmeister ASV Mainz zu Gast

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18. Oktober 2018, 23:09 Uhr

Auf ein Neues heißt es morgen für die Bundesliga-Ringer des RV Lübtheen. Zum Abschluss der Hinrunde ist um 19.30 Uhr der ASV Mainz in der Hans-Oldag-Halle zu Gast. Eigentlich sollte dieses Duell schon am 13. Oktober über die Matte gegangen sein, da die Liga anlässlich der Weltmeisterschaften (19. bis 29. Oktober in Budapest) an diesem und dem nächsten Wochenende offiziell pausiert. „Da stand uns die Halle nicht zur Verfügung. Deshalb haben wir uns mit Mainz auf diesen Termin geeinigt“, erklärt der Lübtheener Vereinsvorsitzende Bert Compas.

Was die bevorstehende Aufgabe betrifft, da liegt die Latte für die Mecklenburger wieder verdammt hoch. „Mainz ist als mehrfacher Mannschaftsmeister eine der ganz großen Nummern im deutschen Ringersport.“ Viel mehr brauche man dazu nicht zu sagen. Compas rechnet mit einem hoch motivierten Gegner, der als Tabellendritter immerhin schon drei Punkte abgegeben hat. Auch wenn Mainz sicher nicht der Maßstab sei, freue er sich auf einen schönen Kampf. „Die Zuschauer bekommen ein weiteres Mal Spitzensport geboten.“

Der RVL-Chef wollte noch einmal kurz auf die 4:17-Niederlage zuletzt beim KSV Witten eingehen. Es sei keineswegs so einseitig zugegangen, wie es das Ergebnis nahe lege. „Da waren viele spannende Kämpfe dabei. Ich sage mal so: Wir waren nicht gerade mit Fortuna und dem Kampfrichter im Bunde.“ Anerkennung kam auch aus dem Wittener Lager: „Ich hätte nie gedacht, dass das so eng zugehen würde. Wir mussten uns ganz schön strecken.“

Die Lübtheener hätten dieses Lob gerne gegen den ein oder anderen Punkt mehr auf dem Konto getauscht. Aber sei’s drum. Auch gegen den haushohen Favoriten aus Mainz wollen sie alles rausholen was möglich ist. Sie bauen darauf, dass das begeisterungsfähige Lübtheener Publikum die Oldag-Halle wieder in einen Hexenkessel verwandeln wird.

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